Rasender 21-Jähriger bedroht Zeugen und verursacht Unfallserien in Euskirchen
Anna KrauseRasender 21-Jähriger bedroht Zeugen und verursacht Unfallserien in Euskirchen
21-Jähriger aus Gummersbach löst Serie von Vorfällen in Euskirchen aus
Am Abend des 28. September 2025 verursachte ein 21-jähriger Autofahrer aus Gummersbach in Euskirchen mehrere Zwischenfälle. Die Polizei erhielt mehrere Meldungen über rücksichtsloses Fahrverhalten, bevor der Mann mit seinem Wagen verunglückte und einen Zeugen mit einem Schlagstock bedrohte. Sowohl er als auch sein 18-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Der Abend begann mit Notrufen bei der Polizei Euskirchen, in denen von einem dunklen Mercedes berichtet wurde, der ohne Licht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Augenzeugen hatten das Fahrzeug in Weilerswist-Derkum und Euskirchen-Kessenich gesichtet, wo es mit stark überhöhtem Tempo fuhr.
Der später als 21-Jähriger aus Gummersbach identifizierte Fahrer entging in Weilerswist-Lommersum nur knapp einer Kollision mit einem entgegenkommenden Auto. Nach einem Kontrollverlust überschlug sich sein Mercedes, prallte gegen ein parkendes Fahrzeug und eine Mauer, bevor er auf dem Dach liegen blieb. Bei dem Unfall zogen sich sowohl der Fahrer als auch sein 18-jähriger Beifahrer aus Drolshagen leichte Verletzungen zu.
Noch vor dem Unfall hatte der Mann in Weilerswist-Ottenheim einen Zeugen mit einem Schlagstock bedroht. Als die Beamten eintrafen, stellten sie Anzeichen von Alkoholisierung fest und entnahmen eine Blutprobe. Sein Führerschein und das Fahrzeug wurden sofort beschlagnahmt.
Die Behörden haben inzwischen mehrere Strafanzeigen erstattet, darunter wegen illegaler Straßenrennen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen nach einer Reihe rücksichtsloser Handlungen. Die Ergebnisse der Blutprobe und Zeugenaussagen fließen in die laufenden Ermittlungen ein. Die Polizei bestätigte, dass weder der Fahrer noch sein Beifahrer wegen ihrer Verletzungen stationär behandelt werden mussten.






