18 April 2026, 20:07

Polizei stoppt Raserei im Kreis Euskirchen mit harten Strafen und Fahrverboten

Ein leuchtend gelber und roter Foodtruck in Form einer Jumbo-Burger-Maschine parkt auf einer städtischen Straße, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Menschen und Fahrzeugen.

Polizei stoppt Raserei im Kreis Euskirchen mit harten Strafen und Fahrverboten

Polizei im Kreis Euskirchen geht gegen Raserei vor

Am Wochenende hat die Polizei im Kreis Euskirchen mit verschärften Kontrollen gegen überhöhte Geschwindigkeit durchgegriffen. Beamte führten in Euskirchen, Bad Münstereifel und Kall gezielte Überprüfungen durch – insbesondere auf kurvenreichen Landstraßen, wo rücksichtsloses Fahren immer wieder zu Gefahren führt. Bei der Aktion wurden 130 Verstöße registriert, einige Autofahrer müssen nun mit harten Strafen rechnen.

Im Fokus der Geschwindigkeitsmessungen standen Strecken, auf denen sich vor allem Motorradfahrer versammeln, besonders im südlichen Teil des Kreises. Ein niederländischer Biker wurde in Kall mit 150 km/h in einer 70er-Zone geblitzt. Als er zu fliehen versuchte, konnte eine Streife ihn später in Schleiden-Gemünd stellen.

Auch ein 25-jähriger Autofahrer aus Gerolstein war mit derselben extrem überhöhten Geschwindigkeit unterwegs. Beide Verkehrssünder erhielten dieselbe Strafe: 1.400 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Insgesamt verloren acht Fahrer während der Aktion ihren Führerschein.

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Die Polizei betonte, dass Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um mindestens 41 km/h bei den Ertaschten keine Seltenheit waren. Raserei bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle – vor allem auf Landstraßen mit engen Kurven.

Die Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen regelmäßig stattfinden werden. Wer sich an die Regeln hält, habe nichts zu befürchten, doch wer auf Landstraßen zu schnell unterwegs ist, müsse mit konsequenten Strafen rechnen. Ziel der Maßnahmen ist es, rücksichtsloses Fahren einzudämmen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu verringern.

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