01 May 2026, 02:09

NRW-Bahnen werden pünktlicher – doch der Lokführer-Mangel bleibt

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

NRW-Bahnen werden pünktlicher – doch der Lokführer-Mangel bleibt

Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen wird nach monatelangen Frustrationen für Pendler zuverlässiger

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Die Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben zu Beginn des Jahres 2023 die kurzfristigen Zugausfälle deutlich reduziert – eine Entlastung für die Fahrgäste, die seit Monaten mit den größten Problemen zu kämpfen hatten. Die Verbesserungen zeigen Wirkung, obwohl nach wie vor ein Mangel an Lokomotivführern in der gesamten Region besteht.

Zwischen Januar und März gingen die Ausfälle auf wichtigen Strecken stark zurück: Beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) verringerten sich die spontanen Streichungen um 71 Prozent, die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) verzeichnete einen Rückgang um 72 Prozent, und die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) sogar um 82 Prozent. Auch auf den Hauptlinien des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gab es laut Verkehrsbehörden weniger Störungen.

Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, haben die Betreiber auf mehreren Strecken vorübergehend das Angebot reduziert. Diese Anpassung soll die verfügbare Personaldecke besser abbilden und gleichzeitig einen planbareren Fahrplan ermöglichen. Die Strategie zeigt Erfolg: In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 gab es deutlich weniger Ausfälle als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Langfristig ist geplant, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Betrieb aufzunehmen. Das endgültige Ziel bleibt die Rückkehr zu 100 Prozent des ursprünglichen Fahrplans bis 2026 – vorausgesetzt, die Personalsituation erholt sich ausreichend.

Der deutliche Rückgang der kurzfristigen Zugausfälle bedeutet eine spürbare Verbesserung für Berufspendler. Zwar liegt das Angebot noch unter dem Niveau vor dem Personalmangel, doch die Anpassungen haben dem Netz mehr Stabilität gebracht. Die Betreiber arbeiten weiterhin daran, innerhalb der nächsten zwei Jahre wieder einen vollständigen Fahrplan anbieten zu können.

Quelle