Inklusionsrat Bergisch Gladbach wird vielfältiger und einflussreicher
Anna KrauseInklusionsrat Bergisch Gladbach wird vielfältiger und einflussreicher
Der Inklusionsrat von Bergisch Gladbach ist gewachsen und vielfältiger geworden. Zum ersten Mal sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen unter seinen Mitgliedern vertreten. Zudem hat der Rat Maßnahmen ergriffen, um seine Arbeit zugänglicher und einflussreicher in der lokalen Entscheidungsfindung zu gestalten.
Der Inklusionsrat wurde 2023 erweitert. Die Anzahl der Sitze stieg von neun auf dreizehn, was die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt besser widerspiegelt. Vor der Reform zählte der Rat zwölf Mitglieder, doch die neue Struktur sorgt für eine breitere Repräsentation.
Auf der letzten Sitzung wurde Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur zur neuen Vorsitzenden gewählt. Uta Vossebrecker, Vertreterin der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Beide werden den Rat führen, während dieser sich für mehr Inklusion in Bergisch Gladbach einsetzt.
Der Rat hat zudem seine Unterlagen verständlicher gestaltet. Offizielle Texte, darunter der aktualisierte Aktionsplan Inklusion, werden nun in einfacher und klarer Sprache verfasst. Dieser Plan soll demnächst im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie im Stadtrat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt werden.
Um seine Wirkung zu verstärken, hat der Inklusionsrat Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen wichtige Entscheidungen mitprägen.
Der erweiterte Rat spiegelt nun ein breiteres Spektrum an Stimmen wider, darunter auch die von Menschen mit Lernbehinderungen. Mit der neuen Führung und einer klareren Kommunikation will er die Barrierefreiheit in der lokalen Politik vorantreiben. Der nächste Schritt ist die Verabschiedung des aktualisierten Aktionsplans Inklusion auf Stadtebene.






