03 April 2026, 02:06

Gewalttat in Gelsenkirchen: Fußballfan wird um 1 Uhr nachts beraubt

Gruppe von Menschen in Sportbekleidung und Helmen, die Fußball auf einem Feld spielen, mit Zuschauern auf einer Treppe im Hintergrund; Text unten lautet "Vuosikirja 1988 - Suomen Amerikkaisen Jalkapallon Litto".

Gewalttat in Gelsenkirchen: Fußballfan wird um 1 Uhr nachts beraubt

Fußballfan in Gelsenkirchen frühmorgens um Schal beraubt

Ein 24-jähriger Fußballfan ist in den frühen Morgenstunden des Sonntags in Gelsenkirchen Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der Vorfall ereignete sich gegen 1:00 Uhr am Busbahnhof in Gelsenkirchen-Altstadt. Zwei Männer aus der Region, 19 und 27 Jahre alt, wurden inzwischen wegen Raubes im Zusammenhang mit dem Angriff angeklagt.

Das Opfer, ein Anhänger eines rivalisierenden Vereins, war von den beiden Tatverdächtigen am Busbahnhof angesprochen worden. Sie befragten ihn zu seiner Vereinszugehörigkeit, bevor sie ihm während eines Streitgesprächs gewaltsam den Schal entrissen.

Der Geschädigte erstattete kurz darauf Anzeige bei der Polizei. Beamte trafen zunächst auf den 27-jährigen Verdächtigen, doch der gestohlene Schal befand sich nicht in seinem Besitz.

Später, gegen 5:00 Uhr, wurden beide Tatverdächtige im Rahmen eines weiteren Polizeieinsatzes gemeinsam aufgefunden. Diesmal konnte der Schal des Opfers bei dem 19-Jährigen sichergestellt werden. Bei der Befragung gab dieser an, es sei "normal", dass Fußballfans einander die Schals stehlen.

Aus dem Umfeld lokaler Vereine oder Fangruppen wurden keine weiteren Vorfälle gemeldet. Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. mit Sitz in der Ernst-Kuzorra-Weg 1 bleibt laut aktueller Finanzberichte vom März 2026 von dem Vorfall unberührt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Den beiden Beschuldigten drohen nun wegen der frühmorgendlichen Auseinandersetzung Raubvorwürfe. Der Schal des Opfers wurde nach der Beschlagnahmung als Beweisstück zurückgegeben. Das Verfahren wird in den kommenden Wochen durch die Justiz weiterverfolgt.

Quelle