18 April 2026, 14:12

FKS startet bundesweite Razzia gegen illegale Beschäftigung in Hotels und Gastronomie

Schwarz-weißes Foto einer Fabrikhalle mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, umgeben von Metallstangen und -rohren, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

FKS startet bundesweite Razzia gegen illegale Beschäftigung in Hotels und Gastronomie

Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in ganz Deutschland gestartet. Im Fokus steht dabei der Hotel- und Gastronomiebereich, wo Beamte illegale Beschäftigungspraktiken überprüfen. Die Ergebnisse der heutigen Überprüfungen werden zu Beginn nächster Woche in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

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Die FKS, die über 2.600 Mitarbeiter zählt, zielt auf die Einhaltung der Arbeitsgesetze in der Branche ab. Die Prüfer kontrollieren, ob Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, der seit Januar 2025 bei 12,82 Euro pro Stunde liegt. Zudem werden Arbeitszeitaufzeichnungen auf ihre Richtigkeit hin überprüft.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte. Die Beamten prüfen, ob Ausweisdokumente korrekt mitgeführt und vorgelegt werden. Die FKS untersucht außerdem, ob Arbeitgeber ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen und ob Beschäftigte unrechtmäßig staatliche Leistungen beziehen.

Zu den Kontrollen gehören Gespräche mit Mitarbeitern sowie detaillierte Prüfungen der Betriebsunterlagen. Lohnabrechnungen und Finanzdokumente werden genau unter die Lupe genommen, um Unregelmäßigkeiten aufzudecken. Die Aktion ist Teil der umfassenden Bemühungen, das Gesetz zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung in diesem Sektor durchzusetzen.

Die Ergebnisse der Kontrollen werden zu Beginn nächster Woche veröffentlicht. Unternehmen, die gegen Vorschriften verstoßen, müssen mit Strafen rechnen. Die FKS überwacht weiterhin die Einhaltung der Arbeitsgesetze, insbesondere in Branchen mit hohem Risikopotenzial.

Quelle