18 April 2026, 02:06

Düren fordert Tempo beim Bau des Umgehungsrings B399n für Verkehrsentlastung

Blaue Tür und Fenster an einem Gebäude mit einem Rohr an der Wand und einem Geländer oben auf einer Straße.

Düren fordert Tempo beim Bau des Umgehungsrings B399n für Verkehrsentlastung

Die Stadt Düren drängt auf rasches Handeln beim lange geplanten nördlichen Umgehungsring. Die als B399n bekannte Straße gilt als entscheidend, um den Verkehr zu entlasten und die lokale Wirtschaft zu stärken. Bürgermeister Frank Peter Ullrich hat nun klarere Zusagen von übergeordneten Regierungsebenen gefordert.

Der Stadtrat hat das Projekt bereits in einem offiziellen Beschluss unterstützt. Die Befürworter argumentieren, dass die Umgehungsstraße den Schwerlastverkehr in den westlichen und nördlichen Stadtteilen verringern werde. Zudem soll sie das Wachstum in wichtigen Wirtschaftsgebieten fördern.

Bürgermeister Ullrich betonte, dass die Bundesregierung die Strecke bereits früher zugesagt habe. Er warnte, dass weitere Verzögerungen oder ein möglicher Stopp des Vorhabens ernsthafte Probleme verursachen würden. Um die Planung voranzutreiben, will er im Dürener Rathaus einen Runden Tisch mit allen Verantwortlichen abhalten.

Das Projekt erfordert die Zusammenarbeit zwischen kommunalen, Landes- und Bundesbehörden. Eine zentrale Rolle spielen dabei auch die nordrhein-westfälische Verkehrsbehörde Straßen.NRW, die für Planung und Finanzierung mitverantwortlich ist. Düren wird nun offiziell sowohl Landes- als auch Bundesvertreter kontaktieren, um Fortschritte einzufordern.

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Die nächsten Schritte umfassen direkte Gespräche zwischen der Stadt Düren, Vertretern des Landes und Bundesbehörden. Es muss eine klare Zeitplanung und Finanzierungsstrategie vereinbart werden, damit die Umgehungsstraße realisiert werden kann. Ohne diese könnte der Stau in der Region sowie die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin vor großen Herausforderungen stehen.

Quelle