02 April 2026, 12:08

Defektes Türschloss schließt Kölner Sportler seit Wochen von Trainingshalle aus

Ein Feuerwehrmann in Schutzausrüstung steht in einer raucherfüllten Türöffnung eines brennenden Gebäudes, mit einer Tür mit Text auf der rechten Seite und einem unbestimmten Objekt auf der linken Seite.

Defektes Türschloss schließt Kölner Sportler seit Wochen von Trainingshalle aus

Defekter Türverschluss sperrt 300 Sportler des Kölner Turnvereins Poll 1904 seit Wochen aus Trainingsstätte aus

Seit über drei Wochen können rund 300 Athletinnen und Athleten des Kölner Turnvereins Poll 1904 ihre Trainingshalle nicht nutzen – schuld ist ein kaputter Panikschlossmechanismus an der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße, die der Verein seit mehr als 40 Jahren nutzt.

Auslöser war der Defekt am Notausgang: Das Schloss der Tür versagte, sodass diese nicht mehr regulär genutzt werden konnte. Die Stadt Köln reagierte mit einer provisorischen Lösung und baute ein Übergangsschloss ein, das die Tür nun wieder funktionsfähig macht. Doch der Vereinsvorstand zeigt sich besorgt: Die Behelfslösung erfülle nicht die Anforderungen für eine schnelle Evakuierung im Ernstfall, so die Kritik.

Ein neues Panikschloss wurde zwar bereits bestellt, doch Lieferengpässe verzögern die Reparatur. Die Stadt hat den Austausch des defekten Teils veranlasst; das Ersatzteil soll in dieser Woche eintreffen und umgehend eingebaut werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bis dahin bleibt die Tür während der Trainingszeiten geschlossen – eine offene Haltung kommt für den Verein nicht infrage. Vereinsvorsitzende Ute Ahn verweist auf Sicherheits- und Diebstahlrisiken. Da die Halle auch von lokalen Fußball- und Handballmannschaften genutzt wird, verschärft sich die Situation durch die anhaltenden Einschränkungen weiter.

Die Turnerinnen und Turner müssen nun bereits seit über drei Wochen auf ihr Training verzichten. Sobald das Ersatzteil da ist, wird die Stadt es einbauen, um den uneingeschränkten Zugang wiederherzustellen. Bis dahin bleibt das Provisorium bestehen – doch die Bedenken hinsichtlich der Notfallvorsorge bleiben.

Quelle