14 January 2026, 23:30

Zollverein leuchtet für die Olympia-Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr

Der Eingang zum Olympiastadion in Berlin, Deutschland, mit einer Brücke mit Text, einem Metallzaun, einem Schild, einer Box, Pflanzen, Gras, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Zollverein leuchtet für die Olympia-Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr

Essen: Zollverein leuchtet am 19. Januar 2026 für die Olympische Bewerbung der Region

Am 19. Januar 2026 wird das ikonische UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen im Rahmen einer besonderen Veranstaltung zur Unterstützung der regionalen Olympiapläne in strahlendem Licht erstrahlen. Die markante Doppelbock-Förderanlage wird für Anwohner und Besucher illuminiert – ein symbolträchtiger Höhepunkt der Bewerbung. Lokale Sportler gestalten ein Bühnenprogramm mit, während die Verantwortlichen die Bevölkerung über ein digitales Mitmachangebot einbinden.

Der Abend beginnt um 17:20 Uhr mit einer spektakulären Lichtinszenierung. Bürger können sich beteiligen, indem sie einen QR-Code scannen, um ihren Namen oder eine kurze Botschaft einzureichen – ihre Worte werden so Teil der Installation. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, eröffnen die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede.

Ein gemeinsames Gruppenfoto wird den Moment festhalten und die Teilnehmer in einer Demonstration der Unterstützung vereinen. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2032. Fast vier Millionen Einwohner Nordrhein-Westfalens werden später am 19. April 2026 in kommunalen Bürgerentscheiden über das Vorhaben abstimmen. Die Organisatoren betonen, dass es sich um die bis dahin partizipativste öffentliche Befragung aller Bewerberstädte handelt. Das Essener Event ist zugleich ein Fest der regionalen Identität und ein Schritt auf dem Weg zur Spiele-Ausrichtung.

Den Abschluss der Illumination auf Zollverein bildet ein gemeinsames Erlebnis der Gemeinschaft. Das Ergebnis des April-Referendums wird entscheiden, ob die Region Köln-Rhein-Ruhr als offizieller deutscher Kandidat ins Rennen geht. Bis dahin sollen Veranstaltungen wie diese die Begeisterung und Beteiligung der Wähler stärken.