16 April 2026, 06:07

Zoll deckt massiven "Heizöldiesel-Schwindel" bei Lkw-Fahrern auf

Liniengraph, der den US-Dieselverkaufspreis-Trend von 1990 bis 2020 mit mehreren farbigen Linien auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Zoll deckt massiven "Heizöldiesel-Schwindel" bei Lkw-Fahrern auf

Zollbeamte in Aachen haben einen Anstieg illegaler Kraftstoffnutzung bei Lastfahrzeugen aufgedeckt. Immer mehr Fahrer füllen ihre Tanks mit Heizöl statt mit Diesel – ein Betrug, der als "Heizöldiesel-Schwindel" bekannt ist. Dabei wird ausgenutzt, dass Heizöl niedriger besteuert wird, was den betrügerischen Unternehmen einen unfairen Kostenvorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft.

Heizöl ist mit einem roten Farbstoff markiert, um es von normalem Diesel zu unterscheiden. Bei Kontrollen entnehmen die Beamten Kraftstoffproben und besteuern bei Nachweis von Heizöl den gesamten Tankinhalt. Der Betrug ist nicht nur illegal, sondern kann auch Motorschäden verursachen und schädliche Emissionen erhöhen.

Erst kürzlich wurde ein Fall bekannt, in dem ein Fahrzeugbesitzer den Dieselfilter übermalt hatte, um das illegale Heizöl zu vertuschen. Steuerhinterziehung dieser Art wird hart bestraft – mit Geldstrafen oder sogar bis zu fünf Jahren Haft.

Die Zollbehörden spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung solcher Praktiken. Ohne strenge Kontrollen hätten Unternehmen, die Heizöl nutzen, einen unlauteren Wettbewerbsvorteil gegenüber ehrlichen Betrieben.

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Das Zollamt Aachen bleibt wachsam und geht weiter gegen Heizöldiesel-Betrug vor. Wer erwischt wird, muss mit finanziellen Strafen oder Haft rechnen. Für weitere Informationen kann sich die Öffentlichkeit direkt an das Zollamt wenden.

Quelle