Ye kündigt Comeback-Album BULLY und erste Europa-Tour seit 2012 an
Ye, der Künstler, der früher als Kanye West bekannt war, hat ein neues Album sowie seine ersten europäischen Headliner-Konzerte seit über einem Jahrzehnt angekündigt. Die bevorstehende Tour folgt auf Jahre der Kontroversen, darunter jüngste antisemitische Äußerungen, die Kritik von Menschenrechtsorganisationen auf sich gezogen haben. Fans werden bald neue Musik aus BULLY hören, seinem jüngsten Projekt, das er Anfang dieses Jahres in China vorstellte.
Ye veröffentlichte die Tracklist des 13 Songs umfassenden Albums BULLY, darunter Titel wie Preacher Man und Beauty And The Beast. Letzteren präsentierte er erstmals während eines Besuchs in China Anfang 2024. Ein Kurzfilm mit dem Titel BULLY V1, in dem sein Sohn Saint West mitwirkt, begleitet zudem die Veröffentlichung des Albums.
Der Künstler bestätigte ein Album-Release-Event am 3. April in Los Angeles, dem weitere Termine in Europa folgen sollen. Diese Auftritte markieren seine ersten Headliner-Shows in Europa seit 2012. Sein letztes vollständiges Live-Konzert fand 2021 in Los Angeles statt, wo er sich für den Free Larry Hoover-Benefizabend die Bühne mit Drake teilte.
Trotz anfänglicher Pläne für eine Veröffentlichung am 20. März steht für BULLY noch kein bestätigtes Datum fest. Ye betonte zudem, dass das Album keine durch künstliche Intelligenz erzeugten Inhalte enthält. Gleichzeitig hat seine Rückkehr nach Europa Widerstand ausgelöst, insbesondere in den Niederlanden, wo das Centrum Informatie en Documentatie Israël (CIDI) Bedenken wegen seiner Vergangenheit mit antisemitischen Aussagen äußerte. Ye zog später eine frühere Entschuldigung für diese Äußerungen zurück, was sein öffentliches Image weiter belastete.
Das Album BULLY und die Europatournee von Ye deuten auf eine Rückkehr zu Live-Auftritten nach Jahren der Kontroversen hin. Das Release-Event in Los Angeles wird seinen ersten Headliner-Shows auf dem Kontinent seit 12 Jahren vorangehen. Ohne festen Veröffentlichungstermin und angesichts anhaltender Kritik bleibt die Resonanz auf das Projekt ungewiss.
