01 February 2026, 10:09

Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck fordern stabile Finanzierung für soziale Zukunft

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stra{\u}e und h"{a}lt ein "Solidarit"{a}t und Feminismus"-Schild, mit geparkten Fahrzeugen und Geb"{a}uden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck fordern stabile Finanzierung für soziale Zukunft

Eine aktuelle Studie unterstreicht die zentrale Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen im Bergischen Städtedreieck. Die bei einem Neujahrsempfang vorgestellte Untersuchung beleuchtete deren wirtschaftliche Wirkung und den Bedarf an stabiler Finanzierung. Lokale Führungskräfte und Politiker trafen sich, um über die Zukunft sozialer Dienstleistungen in der Region zu diskutieren.

Die Veranstaltung eröffnete Dorothee Daun, Vorsitzende des Solinger Kreisverbands, mit einer Begrüßung der Gäste. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, sprach im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm. Ihre Reden gaben den Ton für die anschließenden Debatten über Wohlfahrtsdienste und gemeindliche Unterstützung vor.

Dr. Marc Herbrand präsentierte anschließend die Ergebnisse seiner Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände. Dabei zeigte sich, dass ein großer Teil der Beschäftigten im Sozialsektor der Region bei Mitgliedern der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege angestellt ist. Der Paritätische Wohlfahrtsverband, eine der Schlüsselinstitutionen, setzt sich weiterhin für Chancengleichheit, soziale Teilhabe und professionelle Standards in der Pflege ein.

Zu den Gästen zählten Landes- und Kommunalpolitiker, darunter Josef Neumann, Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags. Die Redner betonten die Notwendigkeit verlässlicher staatlicher Förderung, um die langfristige Tragfähigkeit dieser Dienstleistungen zu sichern. Der Empfang machte deutlich, dass starke Wohlfahrtssysteme für eine gerechte und funktionsfähige Gesellschaft unverzichtbar sind.

Studie und Diskussionen beim Neujahrsempfang zeigten klar: Ohne ausreichende finanzielle Mittel könnten unabhängige Wohlfahrtseinrichtungen Schwierigkeiten haben, den wachsenden Bedarf zu decken. Veranstalter und Teilnehmer waren sich einig, dass die Sicherung der Finanzierung oberste Priorität für den Sozialsektor der Region bleibt.