18 March 2026, 14:04

Wesel kämpft am 14. Februar 2026 gegen Gewalt an Frauen mit globaler Kampagne

Eine Gruppe von Menschen hält ein Banner mit der Aufschrift "Du kannst uns nicht unterdrücken, vereine dich widerstehe Feministin" auf einer Straße, mit einem Fahrrad in der Nähe und Ballons im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wesel kämpft am 14. Februar 2026 gegen Gewalt an Frauen mit globaler Kampagne

Wesel beteiligt sich am 14. Februar 2026 an der globalen "One Billion Rising"-Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Die Stadt schließt sich damit einer weltweiten Bewegung an, die patriarchale Strukturen infrage stellt und Gerechtigkeit einfordert. Lokale Verantwortliche rufen Betroffene zugleich dazu auf, Hilfe bei nationalen Unterstützungsangeboten zu suchen.

Unter dem Motto #WomenOnFire – Ni Una Menos verbindet die Kampagne 2026 feministische Kämpfe über Grenzen hinweg. Die von der Aktivistin Eve Ensler ins Leben gerufene Initiative "One Billion Rising" setzt sich für Gleichberechtigung und systemischen Wandel ein. Die aus Lateinamerika stammende Bewegung Ni Una Menos ("Nicht eine weniger") richtet sich gezielt gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt – mit öffentlichen Protesten als zentralem Mittel.

Auch in Deutschland unterstreichen aktuelle Zahlen die Dringlichkeit: Allein 2024 registrierte die Polizei 265.942 Opfer von Gewalt – 73 Prozent davon waren Frauen. Bürgermeister Rainer Benien und die Gleichstellungsbeauftragte Regina Schmitz-Lenneps appellieren an betroffene Frauen und Mädchen in Wesel, sich an das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (116 016 oder www.hilfetelefon.de) zu wenden. Zwar liegen keine genauen Teilnehmerzahlen deutscher Städte für 2025 vor, doch Wesels Engagement 2026 spiegelt ein wachsendes lokales Bewusstsein für die Thematik wider.

Die Aktion in Wesel reiht sich ein in übergeordnete Bestrebungen, Gewalt zu bekämpfen und Frauen zu stärken. Während nationale Daten das Ausmaß des Problems belegen, verweisen lokale Verantwortliche auf konkrete Hilfsangebote. Die Veranstaltung 2026 knüpft an eine Tradition des Aktivismus an – nun verstärkt durch den Aufruf von Ni Una Menos nach tiefgreifendem gesellschaftlichem Wandel.

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