Weihnachtsbaum-Weitwurf in Bottrop: Gemeinschaft statt Rekorde
Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier brachte rund 200 Menschen für einen Tag voller Spaß und freundschaftlichen Wettbewerbs zusammen. Veranstaltet vom Schützenverein Grafenwald stand das Event ganz im Zeichen der Gemeinschaft – und nicht im Jagd nach Rekorden. Mit dabei waren lokale Vereine, Pfadfindergruppen und sogar ein neunjähriger Teilnehmer, der mit seinem Vater im Vater-Kind-Team antrat.
Zum dritten Mal richtete der Schützenverein Grafenwald das Spektakel aus, um den Zusammenhalt im Dorf zu stärken. Der aktuelle Vorsitzende Manfred "Manni" Schneider leitete die Veranstaltung, bei der mit Augenzwinkern versucht wurde, Rekorde zu brechen – oder bewusst nicht.
Besonders Gelächter erntete ein ehemaliger Schützenkönig, der vergeblich versuchte, einen Minimalweiten-Rekord aufzustellen und dafür mit scherzhaften Buhrufen belohnt wurde. Der bisherige Bestwurf liegt bei über 50 Metern, doch in diesem Jahr kam der weiteste Versuch kaum über acht Meter hinaus. Der neunjährige Paul Verhoeven war mit seinem Team der Vater-Kind-Initiative dabei und warf leichte Baumspitzen. Seine Mutter, Meike Verhoeven, feuert ihn von der Seitenlinie an und kündigte an, nächstes Mal selbst mitzumachen. In einer Pause sorgte das Pfarrheim mit Waffeln und Gegrilltem für warme Hände und gute Stimmung.
Am Ende gab es keine neuen Rekorde – nur geteiltes Lachen und ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Beim nächsten Turnier werden voraussichtlich noch mehr Teilnehmer dabei sein, darunter auch Meike Verhoeven. Der Schützenverein Grafenwald wird die Tradition fortsetzen und den Fokus weiter auf den Spaß am Miteinander legen – statt auf Leistung.