30 April 2026, 10:07

42 Jahre Polizei, ein Abschied: Thomas Roosen verlässt das LZPD NRW

Goldenes Polizeidienstabzeichen mit "Leutnant DC" eingraviert, mittig auf einem weißen Hintergrund.

42 Jahre Polizei, ein Abschied: Thomas Roosen verlässt das LZPD NRW

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die sich vor allem auf die Modernisierung der Polizeiarbeit – insbesondere im Bereich der Informationstechnologie – konzentrierte. Das LZPD NRW, das in Nordrhein-Westfalen rund 1.800 Beschäftigte in über 40 verschiedenen Berufen vereint, unterstützt die Polizei bei ihren Einsätzen.

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Roosen trat 1982 in die nordrhein-westfälische Polizei ein und stieg im Laufe der Jahre kontinuierlich auf. Ab dem Jahr 2000 verlagerte er seinen Schwerpunkt auf die IT und entwickelte sich zu einem gefragten Experten im Innenministerium. Dort leitete er bedeutende bundesweite IT-Projekte und gestaltete die zentrale IT-Infrastruktur der Polizei neu.

2020 übernahm er die Leitung des LZPD NRW mit Sitz in Duisburg sowie mehr als zehn weiteren Standorten im Land. In der Behörde, in der nur ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Polizistinnen und Polizisten sind, arbeiten vor allem Verwaltungsfachleute und zivile Kräfte, um die Polizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Innenminister Herbert Reul bezeichnete Roosen als den "idealen Chef" für das LZPD NRW. Nach seinem Abschied wird Astrid Ohde, die Leitende Regierungsdirektorin, die Behörde kommissarisch führen, bis eine dauerhafte Nachfolge geregelt ist.

Für die Zukunft freut sich Roosen auf eine kleine, aber feine Annehmlichkeit: den morgendlichen Verkehrsbericht zu hören, ohne dabei an seine eigene Anfahrt denken zu müssen.

Mit Roosens Pensionierung entsteht eine Lücke in der Führung des LZPD NRW, die vorerst von Astrid Ohde als kommissarische Leiterin geschlossen wird. Die Behörde wird ihre Arbeit an den verschiedenen Standorten fortsetzen und weiterhin ihre Rolle in der Unterstützung der Polizei sowie im IT-Bereich wahrnehmen. Eine dauerhafte Nachfolge soll in Kürze benannt werden.

Quelle