13 April 2026, 04:08

Vonovia baut Wohnungen für Bundeswehr-Soldaten und entlastet die Truppe

Gruppe von deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg in militärischer Uniform auf einer Straße neben einem Gebäude stehend, mit Helmen und hölzernen Gegenständen mit Eimern auf dem Boden, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Drähten unter einem klaren Himmel.

Vonovia baut Wohnungen für Bundeswehr-Soldaten und entlastet die Truppe

Deutschlands größter Vermieter Vonovia springt ein, um Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten zu beherbergen – ein Schritt im Rahmen der Bestrebungen, das Militärpersonal auszubauen. Unternehmenschef Rolf Buch betont, wie entscheidend angemessener Wohnraum für die Rekrutierung und Bindung von Truppen ist. Die Initiative erfolgt parallel zu einer Regierungsmaßnahme, die den Wohnungsbau im ganzen Land beschleunigen soll.

Vonovia bringt bereits Erfahrung im Management von Militärunterkünften mit. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit Bundesimmobilien übernommen, darunter auch Standorte der Bundeswehr, und passende kasernenähnliche Unterkünfte errichtet. Nun bietet es an, in Zusammenarbeit mit der Regierung neue Wohnungen für Soldatinnen und Soldaten zu bauen und zu betreiben.

Die Bundeswehr strebt an, ihre aktiven Kräfte auf mindestens 260.000 Personen zu vergrößern. Doch die hohen Baukosten – derzeit über 5.000 Euro pro Quadratmeter – stellen eine Hürde dar. Damit die Mieten bezahlbar bleiben, müssten die Kosten unter 3.500 Euro pro Quadratmeter sinken. Trotz dieser Herausforderung plant Vonovia in diesem Jahr 3.000 neue Wohnungen zu errichten und verfügt über Grundstücksreserven für bis zu 70.000 weitere.

Auch die "Wohnungsbau-Turbo"-Initiative der Bundesregierung spielt eine Rolle. Sie verspricht schnellere Genehmigungen und weniger bürokratische Hindernisse für Bauherren. Mit verbesserten Rahmenbedingungen erlebt der Immobiliensektor einen Aufschwung, was Großprojekte wie Militärwohnungen realistischer macht.

Vonovias Engagement könnte die Wohnungsnot der Bundeswehr lindern und gleichzeitig die Bauziele der Regierung unterstützen. Dank vorhandener Flächen und Erfahrung mit Militärunterkünften ist das Unternehmen ein zentraler Partner. Werden die Kosten im Griff behalten, könnte das Projekt langfristig zu einer stabilen Wohnraumsituation für Soldatinnen und Soldaten beitragen.

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