25 April 2026, 08:07

Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Start-up hydrogenXpertise in Duisburg

Schwarz-weißes Foto einer deutschen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands."

Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Start-up hydrogenXpertise in Duisburg

Vier große Energie- und Infrastrukturunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH zu gründen. Das neue Unternehmen konzentriert sich auf Wasserstofflösungen und will kleinen und mittleren Betrieben helfen, ihre CO₂-Emissionen zu senken. Den Kern der Anfangsaktivitäten bilden Fördermittelmanagement und Beratungsdienstleistungen.

Die Gründungspartner – die Duisburger Hafen AG, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie – halten jeweils gleiche Anteile am Joint Venture. Als Geschäftsführer fungieren Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV). Olaf Mack (RheinEnergie) und Alexander Garbar (Duisburger Hafen AG) übernehmen die Rolle ihrer Stellvertreter.

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Zunächst wird sich hydrogenXpertise auf die Verwaltung von Fördermitteln und zugängliche Unternehmensberatung konzentrieren. Langfristig plant das Unternehmen, sein Angebot je nach Marktbedarf auszubauen und maßgeschneiderte Wasserstofflösungen zu entwickeln. Neben der Beratung will es neue Geschäftsfelder für die Mutterkonzerne sowie regionale Mittelständler erschließen.

Die Duisburger Hafen AG bringt dabei Erfahrungen aus mehreren Wasserstoffprojekten ein, darunter die jüngste Inbetriebnahme von Rolls-Royce-Wasserstoff-Blockheizkraftwerken. Übergeordnetes Ziel des neuen Unternehmens ist es, das Potenzial von Wasserstoff als Instrument der Dekarbonisierung zu nutzen.

Die Gründung der hydrogenXpertise GmbH unterstreicht den gemeinsamen Willen, die Wasserstoffnutzung in der Industrie voranzutreiben. Mit Fokus auf Fördermittel, Beratung und Innovation unterstützt das Unternehmen Betriebe bei der Umstellung auf saubere Energien. Die Aktivitäten werden sich flexibel an die sich wandelnden Marktanforderungen anpassen.

Quelle