08 June 2026, 08:05

Vestische setzt auf Wasserstoffbusse für EU-Klimaziele bis 2030

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Vestische setzt auf Wasserstoffbusse für EU-Klimaziele bis 2030

Vestische setzt früh auf EU-Klimavorgaben für saubere Fahrzeuge

Der deutsche Verkehrsbetrieb Vestische hat bereits erste Schritte unternommen, um die Ziele der EU-Richtlinie für saubere Fahrzeuge zu erfüllen. Bis 2030 muss das Unternehmen sicherstellen, dass 32,5 Prozent seiner Flotte niedrigemissive und weitere 32,5 Prozent emissionsfreie Fahrzeuge sind. Aktuelle Investitionen in wasserstoffbetriebene Busse helfen dem Unternehmen, diese Vorgaben vorzeitig zu erfüllen.

Im März 2024 nahm Vestische fünf Brennstoffzellenbusse in Betrieb. Die Fahrzeuge, hergestellt vom portugiesischen Hersteller Caetano unter der Bezeichnung H2 City Gold, waren im August 2022 bestellt worden. Nach sechs Monaten im Einsatz berichtete Geschäftsführer Martin Schmidt von einer überzeugenden Leistung: Die Verfügbarkeit und Reichweite der Busse übertreffe die von batteriebetriebenen Modellen und liege fast auf dem Niveau von Dieselbussen.

Das Unternehmen hat die Quote für niedrigemissive Fahrzeuge bereits erfüllt, indem es alle neuen Dieselbusse mit hydriertem Pflanzenöl (HVO 100) betreibt. Um die Vorgaben für emissionsfreie Fahrzeuge zu erreichen, baut Vestische seine Wasserstoffflotte weiter aus. Fünf zusätzliche Brennstoffzellenbusse des irischen Herstellers Wrightbus sollen im Frühjahr 2025 geliefert werden. Ab 2027 plant der Betreiber, jährlich sieben weitere Wasserstoffbusse anzuschaffen.

Die Finanzierung der neuen Busse erfolgt durch das Bundesverkehrsministerium und die Europäische Union. Kürzlich besuchte der Bau- und Verkehrsausschuss unter Leitung des Stadtrats Rüdiger Lehr das Vestische-Depot in Bottrop, um sich die Wasserstoffflotte vor Ort anzusehen.

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Mit dem Umstieg auf Wasserstoffbusse stellt Vestische die Einhaltung der kommenden EU-Vorschriften sicher. Die schrittweise Erweiterung der emissionsfreien Flotte wird in den nächsten zehn Jahren fortgesetzt. Dank der finanziellen Unterstützung aus Bundes- und EU-Mitteln verläuft die Umstellung schneller als vorgesehen.

Quelle