06 April 2026, 20:06

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Liniendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Die Abstimmung verlief einstimmig – die Delegierten sprachen ihr mit 100-prozentiger Unterstützung das Vertrauen aus. Sie folgt auf Simone Peter, die den Verband seit 2018 geführt hatte, sich diesmal jedoch nicht erneut zur Wahl stellte.

Heinen-Esser bringt jahrzehntelange politische und administrative Erfahrung in das Amt ein. Die ausgebildete Volkswirtin war als CDU-Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestags, bevor sie zwischen 2007 und 2013 als Parlamentarische Staatssekretärin in zwei Bundesministerien tätig war. Von 2016 bis 2018 leitete sie den Vorstand der Bundesgesellschaft für Endlagerung. 2014 übernahm sie zudem den gemeinsamen Vorsitz der Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe.

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2018 wurde sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Allerdings trat sie 2022 im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre von diesem Posten zurück. Seit 2021 amtiert sie als Präsidentin des Schutzverbandes Deutscher Wald.

Nach ihrer Wahl richtete Heinen-Esser das Wort an die Delegierten. Sie betonte die Notwendigkeit, den Einfluss des BEE zu stärken und konkrete Vorschläge für die Energiewende in Deutschland voranzutreiben.

Die neue BEE-Präsidentin steht nun vor der Aufgabe, die erneuerbare-Energien-Politik in Deutschland mitzugestalten. Ihr Hintergrund in Umweltgovernance und Abfallwirtschaft könnte eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Sektor voranzubringen. Die Mitglieder des Verbands haben ihr mit voller Überzeugung das Vertrauen ausgesprochen.

Quelle