20 February 2026, 06:20

Tödlicher Unfall auf der A555: Prozess gegen mutmaßliche Raser beginnt in Köln

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines verunglückten Rennwagens umgeben von Reifen, mit einer Gruppe von Menschen auf der rechten Seite und einer Tafel im Hintergrund.

Tödlicher Unfall - Prozess wegen illegaler Straßenrennen - Tödlicher Unfall auf der A555: Prozess gegen mutmaßliche Raser beginnt in Köln

Am kommenden Freitag beginnt vor dem Landgericht Köln der Prozess zu einem tödlichen unfall auf der Autobahn A555 im Dezember 2023. Zwei 22-jährige Männer müssen sich wegen des Vorwurfs verantworten, durch ein angebliches illegales Straßenrennen den Tod einer Mutter und ihrer Tochter verursacht zu haben. Die Verhandlung wird am 10. März 2025 um 9:30 Uhr eröffnet.

Bei dem unfall sollen die Angeklagten mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h in einer auf 120 km/h begrenzten Zone gerast sein. Augenzeugen zufolge fuhren sie wiederholt nebeneinander und überholten sich dabei aggressiv. Als sie versuchten, über den Standstreifen an einem kleineren Fahrzeug vorbeizuziehen, verloren beide die Kontrolle und kollidierten mit dem Wagen.

Durch den Aufprall explodierte das Fahrzeug und brannte vollständig aus. Die Mutter und ihre Tochter kamen noch am unfallort ums Leben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die rücksichtslose Fahrweise der Männer direkt zum tödlichen unfall führte.

Der Prozess soll bis Mitte April dauern; neun separate Verhandlungstage sind vorgesehen. Die Staatsanwaltschaft wird Beweise vorlegen, die die Handlungen der Angeklagten mit dem unfall und den darauffolgenden Todesfällen in Verbindung bringen.

Das Gericht wird prüfen, ob das angebliche Straßenrennen der Männer den tödlichen unfall verursacht hat. Bei einer Verurteilung drohen ihnen nach deutschem Recht schwere Strafen. Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gefahren illegaler Hochgeschwindigkeitsrennen auf öffentlichen Straßen.

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