19 March 2026, 14:09

Tausende feiern in Köln-Mülheim das gemeinsame Iftar zum Ramadan-Abschluss

Gruppe von Menschen in traditioneller afrikanischer Kleidung sitzt an einem Tisch bei einem Hochzeitsfest, mit Tellern, Gläsern und Papierartikeln, die eine fröhliche Stimmung genießen.

Tausende feiern in Köln-Mülheim das gemeinsame Iftar zum Ramadan-Abschluss

Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln-Mülheim versammelten sich Tausende zu einem großen gemeinsamen Iftar – dem Mahl, das das tägliche Fasten bricht – organisiert von der Initiative Keupstraße Community. Die Veranstaltung zog Menschen aus der gesamten Region an, darunter auch Besucher aus anderen Städten, die gemeinsam aßen und feierten, um Einigkeit zu demonstrieren.

Ein 300 Meter langer Tisch zog sich durch das belebte Einkaufsviertel der Keupstraße, beladen mit Speisen und Sitzgelegenheiten für Tausende. Rund 5.000 Gäste füllten den Platz – deutlich mehr als die wenigen Hundert, die in den Vorjahren bei kleineren kommunalen Iftar-Treffen teilnahmen. Zwar liegen keine genauen Zahlen für frühere Veranstaltungen vor, doch die diesjährige Resonanz unterstrich die wachsende Beliebtheit des Festes.

Das Mahl begann traditionell mit Datteln und Wasser, als Zeichen für das Ende des Tagesfastens. Unter den Gästen war auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, um mit Freunden und Familie zu feiern. Ihre Anwesenheit zeigte, wie weit über die Kölner Gemeinschaft hinaus die Veranstaltung Strahlkraft entfaltete.

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Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm ebenfalls teil und betonte die Bedeutung von Zusammenhalt und Toleranz in der Stadt. Lokale Unternehmen finanzierten das Essen und unterstrichen so die Unterstützung der Initiative aus der Nachbarschaft. Gleichzeitig blickte man bereits auf Eid al-Fitr voraus, das dreitägige Fest, das am folgenden Abend beginnt und mit Gebeten, Familienbesuchen und Geschenken offiziell den Ramadan abschließt.

Das gemeinsame Iftar in der Keupstraße vereinte Tausende in einem Moment der Freude. Mit dem bevorstehenden Eid al-Fitr markierte die Veranstaltung nicht nur das Ende des Ramadan, sondern auch ein Zeichen der Solidarität in Köln. Veranstalter und Teilnehmer hoben gleichermaßen die Stärke des Gemeinschaftsgefühls hervor – getragen von lokalen Betrieben und städtischen Verantwortungsträgern.

Quelle