28 April 2026, 16:19

Stammzellspende: Vom Nischenthema zur globalen Bewegung mit 12 Millionen Helfern

Diagramm, das eine Maus mit einem Vergrößerungsglas darüber zeigt, ein Herz mit einer Spritze, eine Ratte, ein Mikroskop und den Text "Stammzellen".

Stammzellspende: Vom Nischenthema zur globalen Bewegung mit 12 Millionen Helfern

Stammzellspenden haben sich in den letzten 30 Jahren dramatisch gewandelt. Was einst ein kaum bekannter medizinischer Vorgang war, ist heute eine globale Bewegung mit über 12 Millionen registrierten Spenderinnen und Spendern weltweit. Vanessa Nisanat Knauer, Studentin und langjährige Unterstützerin der DKMS, hat diesen Wandel aus nächster Nähe miterlebt – sowohl als Engagierte als auch in ihrer beruflichen Tätigkeit.

Vor drei Jahrzehnten fristete die Stammzellspende noch ein Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung. Heute sind mehr als 12 Millionen Menschen weltweit über die DKMS als potenzielle Spender registriert. Zudem ist der Prozess deutlich einfacher geworden: Die Anmeldung erfolgt mittlerweile bequem online für alle, die helfen möchten.

Vanessa Nisanat Knauer setzt sich seit Jahren für diese Sache ein. Drei Jahre sammelte sie Spenden für Ärzte ohne Grenzen, bevor sie als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS einstieg. Seit vier Jahren vereint sie dieses Engagement mit ihrem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln.

Auch medizinisch hat sich vieles vereinfacht: Rund 90 Prozent der Stammzellentnahmen erfolgen heute über die peripheren Blutstammzellen – ein routinemäßiger Eingriff. Gleichzeitig wird die zunehmende ethnische Vielfalt in den Spenderdateien immer wichtiger, um allen Patientinnen und Patienten gerechte Behandlungschancen zu bieten.

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Besonders ermutigend findet Knauer den wachsenden Zuspruch unter jungen Menschen. Ihr Engagement für andere gibt ihr Zuversicht für die Zukunft dieses Bereichs.

Mit über 12 Millionen registrierten Spendern baut die DKMS ihre Reichweite weiter aus. Vereinfachte Anmeldung und der Fokus auf genetische Vielfalt verbessern die Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten. Für Knauer ist das steigende Interesse der jüngeren Generation ein klares Zeichen: Die Stammzellspende bewegt sich in die richtige Richtung.

Quelle