SPOTLIGHT Gelsenkirchen: Wie ein Bürgerprojekt die lokale Medienlandschaft verändert
Mila WalterSPOTLIGHT Gelsenkirchen: Wie ein Bürgerprojekt die lokale Medienlandschaft verändert
SPOTLIGHT Gelsenkirchen: Ein neues lokales Nachrichtenprojekt mit Bürgerbeteiligung
Im Jahr 2025 startete das neue lokale Medienprojekt SPOTLIGHT Gelsenkirchen mit einem Fokus auf gemeindeorientierten Journalismus. Bis Ende Juni hatte es bereits über 550 Newsletter-Abonnenten gewonnen und sein erstes öffentliches Event veranstaltet. Das Team sicherte sich Ende des Vorjahres die notwendige Förderung und baute seitdem eine physische Präsenz im Stadtzentrum auf.
Das Projekt nahm konkrete Formen an, nachdem die Finanzierung bis Ende 2024 bestätigt worden war. Tobias Hauswurz übernahm am 1. Januar 2025 die Rolle des Chefredakteurs und leitete die ersten Schritte des Teams. Bereits im Februar mietete man günstige Räumlichkeiten in zentraler Lage – ein ehemaliges Reisebüro –, das seitdem zu einem Café und einer Redaktion umgebaut wird.
Im April startete das Team Offline-Kampagnen, um mit lokalen Meinungsmachern in Kontakt zu treten und das eigene Netzwerk auszubauen. Gleichzeitig richteten sie wichtige Arbeitswerkzeuge ein: Ghost für Newsletter und die Website-Verwaltung, beabee für Umfragen im Rahmen des CrowdNewsroom-Konzepts, Pretix für den Ticketverkauf bei Veranstaltungen und Salesforce zur Bearbeitung von Spenden.
Bis Ende Juni hatte SPOTLIGHT Gelsenkirchen bereits vier Newsletter an über 550 Abonnenten verschickt. Zeitgleich veranstaltete das Team seine erste öffentliche Diskussion zum Thema Machtmissbrauch und Gewalt im Sport, an der rund 20 Personen teilnahmen. Aktuell bereitet sich die Redaktion auf die Berichterstattung zu den Kommunalwahlen am 14. September vor – mit einem wählerzentrierten Ansatz.
SPOTLIGHT Gelsenkirchen hat sich schnell als sichtbarer Teil der lokalen Medienlandschaft etabliert. Mit einer physischen Redaktion, einer wachsenden Abonnentenbasis und Plänen für die Wahlberichterstattung erweitert das Projekt kontinuierlich seine Reichweite in der Stadt. Die nächsten Schritte umfassen eine vertiefte Bürgerbeteiligung sowie die Ausrichtung weiterer Veranstaltungen.






