19 June 2026, 02:06

Solingen behält Schlaganfallversorgung – doch der Zeitdruck bleibt

Stroke Unit: SPD bezeichnet Kplus-Gruppen-Kritik als 'peinlich und nervig'

Solingen behält Schlaganfallversorgung – doch der Zeitdruck bleibt

Iris Preuß-Buchholz, Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Solingen, hat eine aktuelle Entscheidung im Gesundheitsbereich für Solingen begrüßt. Sie bezeichnete diese als einen positiven Fortschritt für die Stadt und den südlichen Kreis Mettmann. Die Entwicklung folgt auf Kritik an der Handhabung der lokalen Krankenhausversorgung durch die Kplus Gruppe.

Die SPD-Fraktion lobte den Beschluss der Kplus Gruppe, Pläne zur Verlegung der Schlaganfallversorgung nach Hilden fallen zu lassen. Preuß-Buchholz nannte dies einen wichtigen Schritt für die gesundheitliche Versorgung in Solingen. Zugleich wies sie scharfe Kritik aus der Kplus-Führung als peinlich und empörend zurück.

Sie betonte, dass das Solinger Städtische Klinikum bereits hohe Standards in Diagnostik und Behandlung erfülle. Nun stehe jedoch die dringende Aufgabe an, möglichst schnell eine neue neurologische Abteilung inklusive einer Stroke Unit zu errichten. Preuß-Buchholz machte deutlich, dass die Verantwortung für die Gesundheitsversorgung der Stadt nicht bei einer einzigen Partei liege.

Die Kplus-Führung machte sie vollständig für die Schließung des St.-Lukas-Krankenhauses verantwortlich. Zudem hinterfragte sie das Fehlen des Solinger CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Haug. Dieser solle sich ihrer Ansicht nach stärker für die Gesundheitsbedürfnisse der Bürger einsetzen und konkrete Landeszuschüsse für die notwendigen Millioneninvestitionen im Gesundheitsbereich einfordern.

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Die Entscheidung sichert die Schlaganfallversorgung vorerst in Solingen. Dennoch muss das Städtische Klinikum unter Zeitdruck eine neue neurologische Abteilung aufbauen. Für die langfristige Gesundheitsplanung der Stadt bleibt die Unterstützung des Landes entscheidend.

Quelle