07 May 2026, 22:07

Schüler und Polizei kontrollieren Autofahrer vor der Würm-Grundschule in Heinsberg

Ein Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schule vor" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Schüler und Polizei kontrollieren Autofahrer vor der Würm-Grundschule in Heinsberg

Verkehrssicherheitsaktion an der Würm-Grundschule in Heinsberg

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Gestern fand in der Nähe der Würm-Grundschule in Heinsberg eine Verkehrssicherheitskampagne statt. Viertklässler der KGS Würm-Schule arbeiteten dabei Hand in Hand mit der örtlichen Polizei, um das Verhalten von Autofahrern zu beobachten. Ziel der Initiative war es, Kraftfahrer an die Gefahren zu erinnern, denen Kinder im Straßenverkehr – insbesondere im Umfeld von Schulen und Kindergärten – ausgesetzt sind.

Die Aktion war Teil des nordrhein-westfälischen Programms #SicherAufDenStraßen, das sich für die Reduzierung von Verkehrsunfällen und eine bessere Verkehrssensibilisierung einsetzt. Polizeibeamte und Verkehrssicherheitsberater leiteten die Maßnahme, überprüften die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und achteten auf das Fahrverhalten. Die Schülerinnen und Schüler waren aktiv eingebunden – sie beobachteten die Autofahrer und gingen auf sie zu.

Wer sich an die Regeln hielt, erhielt von den Kindern Dankeskarten mit einem Daumen nach oben. Wer dagegen gegen Verkehrsregeln verstieß – etwa durch Rasen in der 30er-Zone oder die Nutzung des Handys am Steuer –, bekam neben einer Verwarnung auch eine Zitrone überreicht. Mit dieser ungewöhnlichen Geste sollte ein bleibender Eindruck für mehr rücksichtsvolles Fahren hinterlassen werden.

Die Kreispolizei Heinsberg hatte die Aktion organisiert, um sichere Verkehrsgewohnheiten zu fördern – vor allem dort, wo Kinder unterwegs sind. Besonders Rasen in Schul- und Kindergartenbereichen bleibt ein zentrales Problem. Solche Kampagnen setzen genau hier an, um gegenzusteuern.

Die Maßnahme verband polizeiliche Kontrollen mit der Einbindung der Schüler, um die Verkehrssicherheit zu stärken. Autofahrer erhielten direktes Feedback – sei es in Form von Lob oder Ermahnungen. Die Aktion ist Teil umfassender Bemühungen, Unfälle zu verringern und schwächere Verkehrsteilnehmer in der Region besser zu schützen.

Quelle