Schüler und Polizei in Dringenberg stoppen Raser vor der Schule
Schüler in Dringenberg gehen mit Polizei gegen Rasen vor ihrer Schule vor
Am Dienstag arbeiteten Schulkinder in Dringenberg Hand in Hand mit der örtlichen Polizei, um gegen zu schnelles Fahren in der Nähe ihrer Schule vorzugehen. Mit auffälliger Sicherheitskleidung ausgerüstet, beteiligten sich Schüler der Dringenberger Grundschule an einer besonderen Verkehrsüberwachungsaktion. Ziel der Kampagne war es, Autofahrer daran zu erinnern, das Tempo von 50 km/h auf einer stark frequentierten Schulroute einzuhalten.
Die Aktion war Teil der landesweiten Initiative #LEBEN, die die Verkehrssicherheit fördern soll. Zwei vierte Klassen nahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Beamten der Polizei Höxter an der Maßnahme teil. Mit neon-gelben Warnwesten und Mützen ausgestattet, halfen die Kinder, den Verkehr zu überwachen.
Die Polizei setzte ein Lasermessgerät ein, um die Geschwindigkeit von 33 Fahrzeugen in der Zone zu kontrollieren. Wurde ein Fahrer zu schnell, näherten sich die Schüler mit Erinnerungszetteln. Wer sich an die Regeln hielt, erhielt stattdessen eine Dankeskarte. Die meisten Autofahrer fuhren vorbildlich, doch zwei mussten wegen schwerer Geschwindigkeitsüberschreitungen sofort ein Bußgeld zahlen.
Die Aktion fand an einer bekannten Schulstrecke statt, wo Rasen bereits länger ein Problem darstellt. Durch die Einbindung der jungen Schüler hofften die Organisatoren, auf besonders sichtbare und gemeinschaftsorientierte Weise für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen.
Die Zusammenarbeit zwischen Schülern und Polizei unterstrich die Bedeutung von Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen. Zwar hielten sich die meisten Fahrer an die Vorschriften, doch zwei wurden wegen überhöhtem Tempo bestraft. Die Kampagne machte deutlich: Langsameres Fahren rettet Leben – besonders dort, wo Kinder unterwegs sind.
