Rot-Weiss Essen startet Neuaufbau nach Relegationsdrama gegen Fürth
Maximilian MaierRot-Weiss Essen startet Neuaufbau nach Relegationsdrama gegen Fürth
Rot-Weiss Essen baut Kader nach bitterer Relegationsniederlage gegen SpVgg Greuther Fürth um
Nach dem schmerzhaften Abstieg über die Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth formiert Rot-Weiss Essen sein Team neu. Das Ziel des Traditionsvereins bleibt der direkte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga – doch die Konkurrenz ist groß: Fortuna Düsseldorf, Hansa Rostock, MSV Duisburg und der SV Wehen Wiesbaden gehören zu den ambitionierten Aufstiegsaspiranten.
Personell muss die Mannschaft schwere Verluste verkraften: Mit Torben Müsel (wechselte zu 1. FC Magdeburg), Kaito Mizuta (steht vor einem Wechsel zu einem Zweitligisten) und Dickson Abiama (dessen Zukunft noch offen ist) verlassen gleich drei wichtige Offensivkräfte den Club.
Für Verstärkung sorgt unter anderem Jan Sietan, der von SV Waldhof Mannheim kommt und das defensive Mittelfeld stärken soll. Zudem hat der Verein Franci Bouebari von SC Freiburg fest verpflichtet – der Außenverteidiger wird die linke Abwehrseite besetzen. Mit Luca Bazzoli kehrt ein weiterer Neuzugang zurück: Der Innenverteidiger wechselt von SSV Ulm an die Hafenstraße.
Im Sturm visiert Rot-Weiss Essen Christoph Daferner von Dynamo Dresden an, doch auch MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf zeigen Interesse an dem Angreifer. Ungewiss bleibt unterdessen die Zukunft von Jaka-Cuber Potočnik – eine erneute Leihe von 1. FC Köln gilt jedoch als denkbare Option.
Der Verein arbeitet mit Nachdruck am Kader für die Aufstiegsmission. Während mehrere Neuzugänge bereits unter Vertrag stehen, hinterlassen die Abgänge Lücken, die es zu schließen gilt. Der Kampf um den Aufstieg verspricht ein enges Rennen zwischen mehreren ehrgeizigen Mannschaften zu werden.






