Rheinmetall revolutioniert E-Laden mit Bordstein-Säulen – trotz Verkaufsplänen für zivile Sparte
Anna KrauseRheinmetall revolutioniert E-Laden mit Bordstein-Säulen – trotz Verkaufsplänen für zivile Sparte
Rheinmetall präsentiert neue Technologien in seiner zivilen Sparte – trotz geplanter Veräußerung
Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall stellt Innovationen aus seinem zivilen Geschäftsbereich vor, während das Unternehmen gleichzeitig die Sparte für einen möglichen Verkauf an der Börse vorbereitet. Zu den Neuerungen gehören Bordstein-Ladesäulen, die das Laden von Elektrofahrzeugen in Städten vereinfachen sollen. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Rheinmetall für eine mögliche Transaktion in naher Zukunft positioniert.
Die kompakten Ladelösungen ermöglichen die Integration von Ladestationen direkt in den Bordstein, wodurch sperrige Ladesäulen entfallen. Dies erleichtert die Installation besonders in beengtem städtischem Raum. Bereits vierzehn dieser Einheiten sind in Düsseldorf im Einsatz, wo sowohl lokale Behörden als auch Fahrzeughalter das System positiv aufnehmen.
Rheinmetall Power Systems, die für die Technologie verantwortliche Division, hat das Interesse potenzieller Käufer geweckt. Durch den Fokus auf Innovation – darunter auch die Ladelösungen – steigt die Attraktivität des Geschäftsbereichs als Übernahmeziel. Stand 30. Dezember 2025 gibt es jedoch noch keine bestätigten Verhandlungen, und Rheinmetall hat weder Beteiligte genannt noch einen Zeitplan für eine Transaktion festgelegt.
Ein Verkauf der zivilen Sparte könnte bereits nächstes Jahr erfolgen. Dennoch bleibt der Aktienkurs des Unternehmens weiterhin von geopolitischen Faktoren geprägt, etwa dem anhaltenden Krieg in der Ukraine. Die Bordstein-Ladetechnik selbst könnte dazu beitragen, Ladeinfrastrukturen weiter in die Innenstädte auszudehnen, wo der Platz begrenzt ist.
Die Bordstein-Ladesäulen bieten eine praktische Lösung für das urbane Laden von Elektrofahrzeugen. Mit vierzehn bereits aktiven Einheiten in Düsseldorf zeigt das System erste Erfolge. Gleichzeitig bleibt Rheinmetalls zivile Sparte auf Kurs für einen möglichen Verkauf – auch wenn noch keine offiziellen Vereinbarungen bekannt gegeben wurden.