04 April 2026, 04:07

Revolutionäre Verpackungen: Wie Henkel, Dow & Co. Kunststoff nachhaltig neu erfinden

Kunststoffbehälter mit Gemüse gefüllt, eine Gruppe von Menschen in der Nähe von Gebäuden und Bäumen, eine Pappkiste und der Himmel.

Revolutionäre Verpackungen: Wie Henkel, Dow & Co. Kunststoff nachhaltig neu erfinden

Mehrere große Unternehmen haben neue Verpackungslösungen aus recycelten und nachwachsenden Rohstoffen vorgestellt. Diese Innovationen zielen darauf ab, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, ohne dabei die Leistung herkömmlicher Kunststoffe zu beeinträchtigen. Zu den jüngsten Entwicklungen zählen Kooperationen zwischen Henkel, LyondellBasell, Elopak, Orkla und Dow.

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Henkel und LyondellBasell haben gemeinsam einen Kunststoffkäfig auf Basis nachwachsender Rohstoffe für Henkels WC Frisch/Bref-Toilettenrandsteine entwickelt. Das Material besteht zu 30 % aus mechanisch recyceltem Kunststoff und zu 70 % aus biokreislauffähigen Rohstoffen, die aus Pflanzenabfällen wie Rückständen von Pflanzenölen gewonnen werden. Diese Lösung nutzt LyondellBasells CirculenRenew-Portfolio, das auf einem Massenbilanzansatz basiert. Das Unternehmen gibt an, dass diese Materialien den CO₂-Fußabdruck des Produkts im Vergleich zu fossilem Polypropylen um bis zu 44 % senken.

Unterdessen haben Elopak, Orkla Home and Personal Care und Dow eine neue Serie von Kartonverpackungen auf den Markt gebracht. Diese enthalten eine Mischung aus recyceltem Polyethylen und biokreislauffähigen Polymeren. Elopaks Kunden können nun für alle Produktlinien diese Materialkombination wählen.

Ebenfalls bekannt gegeben hat INEOS Olefins & Polymers in Lavera, Frankreich, dass das Unternehmen erste Lieferungen von Pyrolyseöl erhalten hat. Dieses Öl wird zur Herstellung recycelter Polymere verwendet. Seit 2023 haben keine anderen Unternehmen öffentlich vergleichbare biokreislauffähige Verpackungslösungen aus pflanzenbasiertem Kunststoff mit Nachhaltigkeitszertifizierung vorgestellt.

Henkel und LyondellBasell werden ihre neuen Produkte auf der K 2025, einer Fachmesse in Düsseldorf, die vom 8. bis 15. Oktober stattfindet, präsentieren. Ihre Lösung ist ein sogenannter "Drop-in-Ersatz", der genauso leistungsfähig ist wie fossile Kunststoffe, jedoch mit geringeren CO₂-Emissionen in der Produktion.

Die neuen Verpackungsoptionen bieten Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Unternehmen wie Henkel, LyondellBasell und Elopak stellen diese Materialien nun ihren Kunden zur Verfügung. Diese Entwicklungen folgen der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen mit nachweislich geringerer Klimabilanz.

Quelle