Polizei verhindert Eskalation: Hansa-Rostock-Fans drehen vor Essen-Spiel um
Maximilian MaierPolizei verhindert Eskalation: Hansa-Rostock-Fans drehen vor Essen-Spiel um
Rot-Weiß Essen empfing Hansa Rostock am Sonntag, 6. April, im Stadion an der Hafenstraße. Vor dem Spiel leiteten die Behörden Sicherheitsmaßnahmen ein, nachdem Hinweise auf mögliche Gefahrenlagen eingingen. Ein Tipp hatte darauf hingewiesen, dass Auswärtsfans sich mit Schutzwaffen und Vermummungsmaterial in der Nähe des Wasserschlosses Wittringen in Gladbeck versammeln wollten.
Die Polizei begann noch vor Anpfiff mit Kontrollen auf der B224. Dabei wurden rund 100 Fahrzeuge identifiziert, die der Rostock-Fanszene zugeordnet wurden. Nach der Ansage durch die Beamten entschieden sich die Anhänger, gemeinsam die Rückreise nach Rostock anzutreten.
Bei den Überprüfungen stellten die Einsatzkräfte sieben Verstöße gegen das Vermummungsverbot fest. Zudem gab es einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie zwei Fälle im Zusammenhang mit Schutzwaffen. Gegen die Betroffenen wurden Stadionverbote verhängt, zudem wurden rechtliche Schritte eingeleitet, um ihnen den Zutritt zur Spielstätte zu untersagen.
Peter Both, der Polizeichef, bezeichnete die Operation im Nachhinein als erfolgreich. Die Partie selbst verlief ohne Zwischenfälle, und sowohl die An- als auch die Abreise der Fans blieb friedlich. Das Spiel zwischen Rot-Weiß Essen und Hansa Rostock endete ohne Störungen. Durch die polizeilichen Maßnahmen wurde die Sicherheit gewährleistet, wobei nur geringfügige Verstöße registriert wurden. Gegen Regelbrecher wurden Stadionverbote verhängt und rechtliche Konsequenzen eingeleitet.






