Blizzard streicht umstrittenen "World First"-Sieg nach Bug-Verdacht
Eine europäische Gilde hat ihren jüngsten "World First"-Erfolg verloren, nachdem Blizzard innerhalb weniger Stunden eingriff. RAoV QA Strikes Back hatte die mythische Version von "Aberrus, der Schattenkelch" besiegt – doch schnell kamen Zweifel auf, wie ihnen dies gelingen konnte. Die Charaktere der Gilde trugen lediglich grüne und blaue Ausrüstung, weit unter dem erwarteten Standard für eine derart schwierige Herausforderung.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Gilde in die Kritik gerät. Bereits während der "Belagerung von Lordaeron" sicherte sie sich einen umstrittenen "World First"-Sieg, der später von Blizzard aberkannt wurde. Die Beteiligten erhielten damals mehrmonatige Sperren.
Diesmal kamen die Zweifel fast sofort auf. Die unterdurchschnittlich ausgerüsteten Charaktere der Gilde weckten Misstrauen und führten zu Vorwürfen, sie hätten einen Spielbug ausgenutzt oder Spieldaten manipuliert. Blizzard reagierte prompt, strich den Erfolg und löschte die Gilde aus der "Ruhmeshalle".
Um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern, erhöhte der Entwickler zudem die Fähigkeiten der Bosse um bis zu 260 %. Die Änderung soll verhindern, dass Gruppen den Inhalt durch unfaire Mittel zu einfach meistern.
Der Gilde drohen nun mögliche Sanktionen, wie bereits bei früheren Verstößen. Ihr jüngster "World First" wurde annulliert, und ihr Ruf bleibt fragwürdig. Die Anpassung der Boss-Schwierigkeit deutet darauf hin, dass Blizzard härter gegen Manipulationen bei Schlachten vorgeht, um die Integrität des Spiels zu wahren.






