Polizei stoppt illegales Autotreffen in Duisburg mit Großrazzia gegen RPD-Szene
Mila WalterPolizei stoppt illegales Autotreffen in Duisburg mit Großrazzia gegen RPD-Szene
Die Polizei in Duisburg hat mit einer Razzia illegale Autotreffen im Gewerbegebiet Asterlagen unterbunden. Die Aktion richtete sich gegen die sogenannte RPD-Szene – eine Mischung aus Rennfahrern, Posern und Flirtwilligen, die durch gefährliche Stunts auffällt. Bei der Kontrolle wurden rund 350 Personen und 150 Fahrzeuge überprüft.
Die Teilnehmer der RPD-Szene hatten sich versammelt, um riskante Fahrmanöver wie Driften oder das Drehen von „Donuts“ durchzuführen. Solche Stunts stellen eine erhebliche Gefahr für Verkehrsteilnehmer und Zuschauer dar und führen häufig zu schweren Unfällen. Viele Beteiligte reagierten aggressiv auf die Polizeieinsätze und verweigerten teilweise die Zusammenarbeit.
Im Rahmen der Aktion beschlagnahmte die Polizei sechs stark modifizierte Fahrzeuge. Mehrere Autos wiesen verdeckte oder abgedeckte Nummernschilder auf, andere waren mit illegalen Tuning-Umbauten ausgestattet. Die Behörden verhängten 32 Bußgelder und leiteten zwei Strafverfahren gegen Beteiligte ein.
Zudem wurden 25 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zehn Personen erhielten ein Betretungsverbot für das Gebiet. Darüber hinaus wurde ein Polizeistreifenwagen während des Einsatzes beschädigt; die Ursache wird noch ermittelt.
Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefährliches Fahrverhalten in Duisburg einzudämmen. Die Polizei betonte erneut, konsequent gegen Verkehrssünder vorzugehen. Weitere Kontrollen sind geplant, um die strengen Maßnahmen in der Region aufrechtzuerhalten.
