23 April 2026, 04:08

Polizei NRW scheitert an Barrierefreiheit – Website mit gravierenden Mängeln

Whiteboard mit dem Text "Beyond Blended Accessibility", einer Globus-Zeichnung und Pfeilen.

Polizei NRW scheitert an Barrierefreiheit – Website mit gravierenden Mängeln

Eine unabhängige Selbstbewertung im März 2025 ergab, dass die Website der Polizei Nordrhein-Westfalen die Barrierefreiheitsstandards nur teilweise erfüllt. Die Prüfung, die auf dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und den BITV-2.0-Richtlinien basierte, deckte mehrere Bereiche auf, in denen Nachbesserungen erforderlich sind.

Die Bewertung zeigte Mängel in der Struktur und Navigation der Seite auf. Überschriften springen häufig Hierarchieebenen über, da die korrekte Auszeichnung mit h1 bis h6 fehlt. Listen sind falsch codiert und nutzen stattdessen div-Elemente anstelle der vorgesehenen Listentags, während Tabellen essenzielle Markierungen wie tr und th vermissen lassen, wodurch ihre Struktur unklar bleibt.

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Auch bei der Medienzugänglichkeit gab es Defizite. Zwar verfügen Videos über Untertitel, die Steuerungselemente zum Ein- und Ausschalten sind jedoch schlecht sichtbar. Audiodateien bieten keine Textalternativen oder Transkripte, und stumme Videos verfügen weder über Alternativtexte noch über Audiobeschreibungen.

Weitere Probleme betrafen unpassende oder falsch übersetzte Alternativtexte für Bilder. Die Tastaturnavigation gestaltete sich schwierig, da die Fokusindikatoren zu wenig Kontrast aufwiesen.

Die Website entspricht damit weiterhin nur teilweise den BITV-2.0-Anforderungen. Die Ergebnisse zeigen konkrete technische und gestalterische Anpassungen auf, die für eine bessere Barrierefreiheit notwendig sind. Eine Nachprüfung könnte erforderlich sein, um zu überprüfen, ob die Mängel behoben wurden.

Quelle