20 January 2026, 09:17

Polizei fahndet nach flüchtigem Radfahrer nach Unfall mit 89-Jährigem in Meerbusch

Eine Person in einem schwarzen Kleid fährt mit dem Fahrrad eine Straße vor dem Reichstag in Berlin, Deutschland, entlang, mit Gebäuden, Bäumen und ein paar Menschen im Hintergrund.

Polizei fahndet nach flüchtigem Radfahrer nach Unfall mit 89-Jährigem in Meerbusch

89-Jähriger in Meerbusch bei Fahrradunfall verletzt – Polizei sucht flüchtigen Mann

Am Sonntag, dem 18. Januar, gegen 16:00 Uhr wurde ein 89-jähriger Mann aus Meerbusch bei einem Fahrradunfall in Büderich verletzt. Der Vorfall ereignete sich auf der Verlängerung des Forsthauswegs, wo ein Radfahrer den Mann von hinten erfasste und anschließend ohne anzuhalten die Flucht ergriff.

Die Polizei fahndet nun nach dem Mann, der es unterließ, wie gesetzlich vorgeschrieben, seine Personalien anzugeben.

Der ältere Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls allein auf dem Weg unterwegs. Aufgrund des starken Radverkehrs hatte er sich vorsichtig positioniert, um Hindernissen auszuweichen. Ein Radfahrer, der aus Richtung Rhein kam, stieß von hinten mit ihm zusammen, woraufhin der Mann nach vorne zu Boden stürzte.

Der Fußgänger erlitt leichte Verletzungen, darunter Beschädigungen an seiner Jacke. Trotz des Zusammenstoßes entfernte sich der Mann in Richtung Rhein, ohne sich um den Verletzten zu kümmern oder seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Dieses Verhalten verstößt gegen § 34 der Straßenverkehrsordnung (StVO), der alle Unfallbeteiligten verpflichtet, anzuhalten, die Lage zu klären und persönliche Angaben auszutauschen.

Der Gesuchte wird als Mann unter 40 Jahren beschrieben, etwa 170 cm groß, mit kräftiger Statur. Er trug eine schwarze Rennradkleidung und fuhr ein schwarzes Fahrrad mit weißem Streifen – möglicherweise ein Rennrad oder E-Bike der Marke Canyon. Das unerlaubte Verlassen der Unfallstelle stellt eine schwere Straftat dar und kann mit Geldstrafen, Freiheitsentzug, Fahrverboten oder dem Entzug der Fahrerlaubnis geahndet werden.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrsabteilung 1 unter der Telefonnummer 49 2131 300-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Der Verletzte erhielt medizinische Versorgung, seine Identität wurde in der Polizeimeldung jedoch nicht bekannt gegeben. Die Behörden ermitteln weiter und betonen die rechtliche Pflicht aller Unfallbeteiligten, am Unfallort zu bleiben und die erforderlichen Angaben zu machen. Zuwiderhandlungen können nach deutschem Verkehrsrecht schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.