06 March 2026, 02:05

Peter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära der Neuaufstellung

Eine Gruppe von Menschen, die Hockey auf einem Eisplatz mit einem Netz und einem Zaun spielen, Zuschauer sitzen im Hintergrund und sind von oben beleuchtet.

Peter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära der Neuaufstellung

Peter Draisaitl, ehemaliger deutscher Nationalspieler und Chef der Krefeld Pinguine, wird am Ende der Saison sein Amt als Sportdirektor verlassen. Der Verein gab den Abschied im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung der sportlichen Leitung bekannt. Sein Rückzug erfolgt nach einer erfolgreichen Phase, in der das Team nach dem Abstieg zurückkehrte und die DEL2 erneut dominierte.

Draisaitl stieß im Oktober 2022 zunächst als Cheftrainer zu den Krefeld Pinguinen, bevor er später die Position des Sportdirektors übernahm. Unter seiner Führung gewann der Club 2023 die DEL2-Meisterschaft – im Finale besiegte man Freyburg mit 4:1 und sicherte sich damit den Wiederaufstieg in die erstklassige DEL. Doch nach dem letzten Platz in der DEL-Saison 2023/24 folgte der erneute Abstieg.

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Seit der Rückkehr in die DEL2 überzeugt Krefeld auf ganzer Linie und führt die Tabelle im März 2026 mit einer Siegquote von rund 70 Prozent an. Mit deutlichem Abstand zu Verfolgern wie Regensburg und Crimmitschau gilt das Team als klarer Favorit für den nächsten Aufstieg. Draisaitls Einfluss wird maßgeblich für die Wiederbelebung des Vereins nach dem Abstieg 2022 verantwortlich gemacht.

Über seine Trainer- und Managerkarriere hinaus ist Draisaitl eine prägende Figur des deutschen Eishockeys. Er bestritt 165 Länderspiele und gewann 1995 mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft. Unvergessen bleibt auch sein Auftritt bei den Olympischen Spielen 1992, als er im Viertelfinale gegen Kanada einen entscheidenden Strafschuss verfehlte. Abseits des Eises ist er der Vater von NHL-Superstar Leon Draisaitl, der im Februar in Mailand sein Olympiadebüt feierte.

Die Krefeld Pinguine gehen nun als Tabellenführer und mit starken Aufstiegschancen in die Playoffs. Draisaitls Abschied markiert das Ende einer Ära, in der der Verein neu aufgebaut wurde und wieder an die Spitze zurückkehrte. Die Neuverteilung der Verantwortlichkeiten wird die Zukunft des Teams prägen, das erneut den Aufstieg in die DEL anstrebt.

Quelle