27 April 2026, 20:08

Patrik Kittel: Vom Sturz zum Olymp – der unermüdliche Dressurreiter

Buch mit dem Titel "Olympic Review Official Publication of the Olympic Movement" mit einer Stadtansicht auf dem Cover, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Patrik Kittel: Vom Sturz zum Olymp – der unermüdliche Dressurreiter

Der schwedische Dressurreiter Patrik Kittel hat sich in seiner Sportart einen Namen als widerstandsfähiger und geschickter Athlet gemacht. Mit seiner Devise "Niemals aufgeben" ist er bekannt dafür, einmal bei einem Springparcours an jedem Hindernis gestürzt zu sein – und trotzdem nicht die Reitbahn verlassen zu haben. Seine Karriere umfasst Olympiateilnahmen, Weltmeisterschaften und ein erfolgreiches Trainingsunternehmen in Deutschland.

Kittel vertrat Schweden bei drei Olympischen Spielen – in Peking, London und Rio de Janeiro. Zudem startete er bei drei FEI-Weltreiterspielen, zuletzt 2018 in Tryon, North Carolina, wo er im Einzel den vierten Platz belegte. Das schwedische Team erreichte ebenfalls den vierten Rang in der Gesamtwertung.

Zu seinen Erfolgen zählt eine Medaille in der Kür 2011 in Rotterdam. Abseits der Wettkämpfe hat er über 45 Pferde bis zur Grand-Prix-Reife ausgebildet. Dennoch blieb seine Laufbahn nicht ohne Pannen: Viermal ritt er in Dressurprüfungen in die falsche Richtung und wurde daraufhin disqualifiziert.

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In Nottuln, Deutschland, führt Kittel gemeinsam mit seiner Frau Lyndal Oatley – einer australischen Dressur-Olympionikin der Jahre 2012 und 2016 – den Betrieb Outstanding Stables. Als prägende Mentoren nennt er seine Lebensgefährtin sowie Kjell Enhager. Zu seinen Idolen gehört das legendäre Dressurpferd Totilas, und er gibt offen zu, dass er gerne Dorothee Schneiders Showtime FRH reiten würde, wenn sich die Gelegenheit böte.

Bei Wettkämpfen setzt Kittel auf Reitbekleidung von Cavalleria Toscana und einen Helm der Marke Samshield.

Durch seinen unermüdlichen Einsatz und seine Erfahrung hat sich Kittel einen festen Platz in der Dressurszene erarbeitet. Ob auf Olympiapodesten oder bei der Ausbildung zukünftiger Champions – sein Einfluss reicht weit über die Reitbahn hinaus. Doch vor allem seine Hingabe zum Sport und seine Weigerung, jemals aufzuhören, prägen sein Wirken nachhaltig.

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