Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson
Anna KrauseParis Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson
Ein Rechtsstreit ist zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses ihres verstorbenen Vaters entbrannt. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen finanzielle Transparenz und die Produktion einer bevorstehenden Filmbiografie über Michael Jackson. Beide Seiten haben in jüngsten Gerichtsunterlagen scharfe Vorwürfe ausgetauscht.
Der Streit begann mit der Produktion von Michael, einer Filmbiografie, die das Vermächtnis des Popstars wiederherstellen und Einnahmen für seine Familie generieren soll. Mit Jaafar Jackson in der Hauptrolle als Michael sowie Colman Domingo, Nia Long und Miles Teller in weiteren Schlüsselrollen sah sich der Film 2025 mit Verzögerungen und kostspieligen Nachdrehs konfrontiert. Die Anwälte des Nachlasses argumentierten, diese Änderungen seien notwendig gewesen, um die Bedingungen einer Einigung mit der Familie eines Anklägers zu erfüllen.
Paris Jackson fordert seit Langem mehr Transparenz und schnellere Rechenschaftslegung von den Testamentsvollstreckern. Gemeinsam mit ihren Geschwistern beantragte sie beim Gericht klarere Finanzunterlagen. Ein Richter hat den Nachlass inzwischen verpflichtet, die Ausgaben nach einem festgelegten Zeitplan vorzulegen.
Der Nachlass, der zum Zeitpunkt von Michaels Tod 2009 noch mit Schulden in Höhe von 500 Millionen Dollar belastet war, hat unter der aktuellen Verwaltung seitdem Milliarden erwirtschaftet. Die Anwälte der Testamentsvollstrecker behaupten, Paris habe bereits rund 65 Millionen Dollar an Leistungen erhalten und stehe vor einem weitaus größeren Erbe. Zudem werfen sie ihr vor, Medienauftritte inszeniert und Anhörungen durch öffentliche Proteste gestört zu haben.
Der Nachlass befindet sich seit 17 Jahren in der Nachlassverwaltung und verwaltet das Vermögen für Michaels drei Kinder: Prince, Paris und Bigi. Trotz der finanziellen Wende deuten die anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen auf ungelöste Spannungen in der Verwaltung hin.
Das Gericht hat nun Fristen gesetzt, innerhalb derer der Nachlass Ausgabenberichte vorlegen muss. Paris Jacksons Forderung nach Rechenschaft geht weiter, während der Nachlass seine finanziellen Entscheidungen verteidigt. Das Ergebnis könnte bestimmen, wie das Vermögen des verstorbenen Sängers künftig für seine Erben verwaltet wird.






