11 April 2026, 14:10

Düsseldorfer Flughafen: 229 Strafverfahren und 515.000 Euro Schmuggelgeld in den Sommerferien

Ein rotes Buch mit einer Schachtel "Criterion Safety Matches" darauf, mit Text auf dem Cover.

Düsseldorfer Flughafen: 229 Strafverfahren und 515.000 Euro Schmuggelgeld in den Sommerferien

Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen hatten in den Sommerferien alle Hände voll zu tun. Zwischen Juni und August leiteten sie 229 Strafverfahren und 38 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Verstöße reichten von nicht deklariertem Bargeld über verbotenes Waffenmaterial bis hin zu geschützten Wildtierprodukten.

Besonders häufig versuchten Reisende, Geld zu schmuggeln: In über 30 Fällen wurden nicht angemeldete Bargeldbeträge in Höhe von 515.000 Euro beschlagnahmt. Weitere 174 Fälle betrafen Steuerhinterziehung, vor allem durch nicht angemeldete Luxusgüter oder Zigaretten. Die Beamten zogen 411.000 unversteuerte Zigaretten, 153 Kilogramm losen Tabak und 10 Liter nicht deklarierten Alkohol aus dem Verkehr.

Auch Waffen stellten ein Problem dar: In 20 Fällen wurden verbotenes Kriegsgerät oder Schusswaffen sichergestellt. Bei Medikamenten gab es 35 Verstöße gegen Einfuhrbestimmungen, während Vergehen im Zusammenhang mit Wildtieren selten blieben. Hier gab es lediglich zwei Fälle – beide betrafen Korallensteine, die an das Bundesamt für Naturschutz übergeben wurden.

Michael Walk, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, bestätigte die geringe Zahl an Wildtierverstößen. Um mögliche Bußgelder abzudecken, sicherten die Zollbeamten finanzielle Garantien in Höhe von rund 40.000 Euro von den Beschuldigten.

Die Sommerkontrollen führten zu Dutzenden Strafen und Beschlagnahmungen. Die Behörden sicherten Kautionen für anstehende Geldbußen und zogen illegale Waren aus dem Verkehr. Die Bilanz zeigt: Der Düsseldorfer Flughafen, einer der verkehrsreichsten Deutschlands, bleibt ein Schwerpunkt im Kampf gegen Zollverstöße.

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