28 December 2025, 08:21

Pacemaker AI kämpft gegen IT-Fachkräftemangel mit KI-Lösungen für Lieferketten

Ein Supermarktinneres mit verschiedenen Lebensmitteln auf Regalen.

Pacemaker AI kämpft gegen IT-Fachkräftemangel mit KI-Lösungen für Lieferketten

Immer mehr deutsche Unternehmen erwarten, dass sich der Fachkräftemangel im IT-Bereich in naher Zukunft weiter verschärfen wird. Acht von zehn Firmen rechnen mit einer Zuspitzung der Lage, da die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten steigt. Ein Start-up, Pacemaker AI, geht das Problem an, indem es Spitzenkräfte von Tech-Giganten wie Google und Meta abwirbt.

Pacemaker AI wurde 2020 als Ausgründung des thyssenkrupp-Steering-Bereichs, einer Tochter des Industriekonzerns thyssenkrupp, ins Leben gerufen. Mit Sitz im Münsterland spezialisiert sich das Unternehmen auf maschinelles Lernen, um Lieferketten zu optimieren. Seine Software sagt kritische Störungen voraus und hilft Unternehmen so, Kosten zu senken und CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Das Start-up hebt sich durch seinen praxisnahen Ansatz ab. Während sich viele KI-Firmen auf theoretische Forschung konzentrieren, entwickelt Pacemaker AI Lösungen, die Unternehmen direkt einsetzen können. Diese pragmatische Strategie zieht auch internationale Studierende an, die sonst zu den großen Tech-Konzernen wechseln würden. In Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern thyssenkrupp Steering setzt Pacemaker AI maschinelles Lernen ein, um Planung, Beschaffung und Logistik zu verbessern. Die Partnerschaft garantiert, dass die Tools unter realen Bedingungen getestet und verfeinert werden.

Der Bedarf an qualifizierten KI-Fachkräften bleibt in Deutschland dringend. Pacemaker AI leistet mit seiner Arbeit zur Optimierung von Lieferketten einen konkreten Beitrag, um diese Lücke zu schließen. Indem das Start-up Talente aus der Großindustrie abzieht und praxistaugliche Software liefert, positioniert es sich als wichtiger Akteur in diesem Bereich.