24 January 2026, 18:06

Ökumenischer Gottesdienst in Gütersloh feiert Einheit der Christen mit Symbolen der Hoffnung

Eine große Gruppe von Menschen, die in einer Kirche sitzen, mit einigen, die vorne stehen, ein Podium mit einem Mikrofon auf der linken Seite und Blumensträuße und Lichter im Hintergrund, alles in Schwarz-Weiß.

Ökumenischer Gottesdienst in Gütersloh feiert Einheit der Christen mit Symbolen der Hoffnung

Ökumenischer Gottesdienst vereint Christen des Christentums in Güterslohs Ratssaal

Diese Woche versammelte ein gemeinsamer Gebetsgottesdienst in der Ratssaal des Gütersloher Rathauses Christen des Christentums verschiedener Konfessionen. Unter dem Motto "Gott ist treu – Gemeinsam für die Welt" stand die jährliche Gebetswoche für die Einheit der Christen. Organisiert vom Gütersloher Christlichen Rat, sollte die Veranstaltung die Solidarität und den Frieden unter den örtlichen Gläubigen des Christentums stärken.

Der Saal war mit einem Banner Christi am Altarraum geschmückt, während die erste Reihe der Sitzplätze bewusst leer blieb – als symbolische Geste. Pfarrer Raphael Gök eröffnete den Gottesdienst mit dem Vaterunser auf Aramäisch, gefolgt von einer deutschen Fassung. Georges Stefan, Priester der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, trug anschließend biblische Verse vor und stimmte die Anwesenden mit Gesang ein.

Jeder Teilnehmer erhielt ein elektrisches Teelicht als Symbol für Hoffnung in der Dunkelheit. Simone Sakalaki vom Rumänischen Verein Gütersloh lobte später die Vielfalt der Versammelten. Auch Markus Kottmann, Erster stellvertretender Bürgermeister (CDU), sprach und betonte den Wert von Zusammenarbeit und Gemeinschaft in Gütersloh. Zum Abschluss der Feier wurden Spenden gesammelt, die an die Gütersloher Tafel gingen. Die Veranstaltung blickt auf eine lange Tradition zurück und wurde einst von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Gütersloh ins Leben gerufen, um die Verbindungen zwischen den christlichen Gruppen zu festigen.

Der Gottesdienst unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Einheit und gegenseitiger Unterstützung. Die Spenden kamen direkt der örtlichen Tafel zugute, während die Teelichter als Mahnmal des gemeinsamen Glaubens dienten. Die jährliche Tradition bringt die christlichen Gemeinden Güterslohs weiterhin im Gebet und in der Solidarität zusammen.