11 April 2026, 00:10

NRW: Verbraucherpreise erreichen 2023 im September neuen Jahreshöchststand

Liniengraph, der den Verbraucherpreisindex (ohne Nahrungsmittel und Energie) und den effektiven federal funds rate über die Zeit zeigt, mit Jahren auf der x-Achse und der Inflationsrate auf der y-Achse.

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW: Verbraucherpreise erreichen 2023 im September neuen Jahreshöchststand

Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen steigen 2023 im September auf Höchststand

Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) erreichten im September 2023 mit 2,3 Prozent die höchste Jahresrate des laufenden Jahres. Wie die aktuellen Zahlen zeigen, stieg die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent – ein leichter Anstieg gegenüber der Inflationsrate von 2,0 Prozent im August.

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Die Lebenshaltungskosten in NRW entwickelten sich dabei in verschiedenen Bereichen unterschiedlich. Insgesamt verteuerten sich Nahrungsmittel um 2,1 Prozent, wobei Obst mit einem Plus von 7,1 Prozent besonders stark im Preis stieg. Auch Milchprodukte und Eier wurden teurer und legten um 3,8 Prozent zu.

Nicht alle Ausgaben stiegen jedoch an: Die Preise für Heizöl sanken um 5,5 Prozent und entlasteten damit die Haushalte. Gleichzeitig kletterten die Kosten für Wohnraum um 7,2 Prozent, während Versicherungsdienstleistungen um 6,4 Prozent teurer wurden.

Trotz des Anstiegs liegt die aktuelle Inflationsrate deutlich unter den 7,1 Prozent, die 2022 verzeichnet wurden. Dennoch markiert der Septemberwert den höchsten Stand in NRW für das Jahr 2023.

Die Inflation von 2,3 Prozent spiegelt anhaltende Preisdrucke in zentralen Bereichen wie Wohnen und Ernährung wider. Zwar sind einige Energiekosten gesunken, doch andere grundlegende Ausgaben steigen weiter. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich in den kommenden Monaten die Haushaltsbudgets in der Region belasten.

Quelle