NRW-Städte erleichtern Senioren-Hunden aus Tierheimen den Umzug ins neue Zuhause
Mila WalterNRW-Städte erleichtern Senioren-Hunden aus Tierheimen den Umzug ins neue Zuhause
Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen schaffen die Hundesteuer für ältere Tiere aus dem Tierheim ab. Mit der Maßnahme soll Senioren-Hunden der Umzug in ein neues Zuhause erleichtert werden. Eitorf und Troisdorf haben die Regelung bereits dauerhaft für Hunde ab acht Jahren eingeführt.
Gronau hatte den Trend bereits 2021 gesetzt, indem es für ältere adoptierte Hunde die Steuerbefreiung einführte. Troisdorf gewährte zunächst allen Tierheimhunden eine dreijährige Steuerbefreiung, verlängert diese nun aber unbegrenzt für Seniorentiere. Eitorf geht noch einen Schritt weiter: Hier entfällt zusätzlich der Wesensprüfung für gelistete Rassen – und zwar lebenslang.
Ralf Berensmeier, Kreisdirektor und Sozialdezernent, hofft, dass der Steuerverzicht mehr Menschen dazu bewegt, ältere Hunde zu adoptieren. Diese Tiere haben es oft besonders schwer, da sie aufgrund von Alter oder gesundheitlichen Problemen weniger gefragt sind. Inspiriert von den Modellen in Gronau und Troisdorf prüfen nun auch Aachen, Heinsberg und Coesfeld ähnliche Regelungen.
Die Steuerbefreiung gilt in Troisdorf für Hunde ab acht Jahren aus dem örtlichen Tierheim. Eitorf hat zudem die Pflicht zur Wesensprüfung für bestimmte Rassen gestrichen. Die Kommunalverwaltungen sind überzeugt, dass diese Schritte die Vermittlungschancen älterer Hunde in der Region deutlich verbessern werden.






