NRW-Schulen bleiben trotz massiver Bahn-Streiks am 2. Februar geöffnet
Anna KrauseNRW-Schulen bleiben trotz massiver Bahn-Streiks am 2. Februar geöffnet
Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben trotz flächendeckender Nahverkehrsstreiks am 2. Februar 2026 geöffnet
Die Behörden haben bestätigt, dass die Schulpflicht auch während der Streiks besteht – obwohl bei rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen ist. In Großstädten wie Dortmund, Bielefeld und Mönchengladbach wird es zu Ausfällen und reduzierten Fahrplänen bei Bussen und der Bahn kommen.
Betroffen sind fast alle Teile des Landes, mit Ausnahme von Aachen, das als einzige größere Stadt verschont bleibt. In Städten wie Castrop-Rauxel, Viersen und anderen, die vom Verkehrsverbund moBiel bedient werden, müssen sich Pendler auf massive Verspätungen bei der Deutschen Bahn einstellen. Dennoch gilt: Allein der Ausfall von Verkehrsmitteln rechtfertigt kein Fernbleiben vom Unterricht.
Eltern bleiben in der Pflicht, ihre Kinder zur Schule zu schicken, sofern der Schulweg zumutbar ist. Nur bei unerwarteten, akuten Verkehrsausfällen können Familien selbst einschätzen, ob die Anreise noch praktikabel ist. Ein Attest für schulische Fehlzeiten wird nur dann ausgestellt, wenn der individuelle Schulweg als unzumutbar bewertet wird.
Als Notlösung könnten Schulen digitale Aufgaben über Lernplattformen anbieten. Der Präsenzunterricht bleibt jedoch Priorität – ein flächendeckender Wechsel zu Online-Stunden ist nicht vorgesehen.
Obwohl der Streik für viele Schüler die Anreise erschweren wird, läuft der Schulbetrieb wie gewohnt weiter. Familien sollten sich frühzeitig informieren, da absehbare Verkehrsprobleme kein Entschuldigung für Fehlzeiten darstellen. Entscheidend ist, ob der konkrete Schulweg des Kindes noch bewältigbar ist.