06 April 2026, 18:07

Nordrhein-Westfalen verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit neuen Schutzmaßnahmen

Zwei Wildschweine in einem Gehege mit einem hölzernen Zaun im Hintergrund, umgeben von trockenen Blättern.

Nordrhein-Westfalen verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit neuen Schutzmaßnahmen

In Nordrhein-Westfalen verschärfen die Behörden ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), nachdem die Zahl infizierter Wildschweine angestiegen ist. Der Kreis Olpe hat strengere Vorkehrungen angekündigt, darunter den Ausbau von Schutzzäunen und die Intensivierung der Suche nach Kadavern in besonders gefährdeten Gebieten.

Bisher wurden im Kreis Olpe sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein rund 170 infizierte Wildschweine entdeckt. Als Reaktion haben die Behörden Sperrzonen eingerichtet und setzen neben Suchtrupps auch Drohnen ein, um Kadaver sowohl in abgezäunten als auch in angrenzenden Bereichen aufzuspüren.

Ein bereits bestehender Schutzzaun erstreckt sich über etwa 143.000 Hektar und ist 114 Kilometer lang. Nun soll die Barriere um weitere 25 Kilometer verlängert werden. Mit dieser Erweiterung soll die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden, indem die Bewegungen im Kerngebiet kontrolliert werden.

Um den Ausbruch weiter einzudämmen, werden gezielte Bejagungen durchgeführt, um den Wildschweinbestand zu verringern. Zudem hat das Land ein finanzielles Instrument eingeführt – einen Wechsel – um den Kommunen die durch die ASP entstandenen Kosten zu erstatten.

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Mit dem Ausbau der Zäune und den verstärkten Suchaktionen soll verhindert werden, dass sich die Seuche weiter ausbreitet. Durch strengere Kontrollen und finanzielle Unterstützung für die lokalen Behörden hoffen die Verantwortlichen, die Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest in der Region begrenzen zu können.

Quelle