Neuer Stiftungsrat vereint Theologie, Politik und Minderheitenexpertise
Anna SchmitzNeuer Stiftungsrat vereint Theologie, Politik und Minderheitenexpertise
Die Stiftung für deutsche Auslands- und Volksgruppenarbeit hat ihren neuen Stiftungsrat vorgestellt. Zu den neu berufenen Mitgliedern zählen zwei namhafte Persönlichkeiten: Monsignore Peter Lang und Dr. Alexander Schumacher. Beide bringen eine Mischung aus religiöser, akademischer und politischer Expertise in die Organisation ein.
Monsignore Peter Lang, der nun als Vertreter der römisch-katholischen Kirche im Stiftungsrat fungiert, leitet derzeit das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Seine Laufbahn umfasst internationale Stationen – so wirkte er als Priester in London, Wien und Sydney. Akademisch verfügt er über einen Magister Theologiae der Universität Wien, nachdem er katholische Theologie in Mainz, München und Heiligenkreuz studiert hatte.
Dr. Alexander Schumacher, ein weiteres neues Mitglied, stand zuvor der Abteilung für deutsche Minderheiten im Bundesinnenministerium vor. Zuvor arbeitete er als Landesgeschäftsführer des Bundes der Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen, wo er 1998 seine Tätigkeit aufnahm. Seine akademische Laufbahn krönt eine Promotion in Germanistik an der Tolstoi-Staatsuniversität in Grosny.
Auch Bishop Rolf Bareis, Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien und im Südkaukasus, gehört dem Gremium nun an. Die Stiftung zeigte sich begeistert über die Zusammenarbeit mit Lang und Schumacher in ihren neuen Rollen.
Der erneuerte Stiftungsrat vereint damit Kompetenzen aus Theologie, Minderheitenfragen und internationalen Beziehungen. Langs Erfahrung in der globalen Kirchenführung und Schumachers Engagement für deutsche Minderheiten werden die künftigen Projekte der Stiftung prägen. Ihre Berufungen markieren einen Schritt hin zu einer breiteren Zusammenarbeit innerhalb der Organisation.
