Neue Förderung für ehrenamtliche Integrationsprojekte im Rheinisch-Bergischen Kreis
Anna KrauseNeue Förderung für ehrenamtliche Integrationsprojekte im Rheinisch-Bergischen Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis startet Förderprogramm für ehrenamtliche Integrationsprojekte neu
Unter dem Titel "Ehrenamt in der präventiven Integrationsarbeit" hat der Rheinisch-Bergische Kreis sein Förderprogramm für bürgerschaftlich getragene Integrationsinitiativen wiedereröffnet. Das Programm unterstützt Basisprojekte, die Geflüchteten den Einstieg in das lokale Gemeinschaftsleben erleichtern. In diesem Jahr übernimmt die Stadt Bergisch Gladbach die Verwaltung über das Amt für Soziales und Integration.
Gefördert werden Vorhaben mit bis zu 2.500 Euro, die sich auf politische Bildung, Informationskampagnen für Geflüchtete oder die Schulung von Ehrenamtlichen konzentrieren. Besonders berücksichtigt werden langfristige Projekte, die gesellschaftliche Teilhabe, Zusammenhalt und demokratische Werte stärken – vor allem solche, die neu angekommenen Menschen zugutekommen.
Antragsberechtigt sind ehrenamtliche Gruppen, Migrantenselbstorganisationen, Vereine sowie religiöse oder kulturelle Einrichtungen. Auch Sportvereine, Jugenddienste und Träger der Sozialarbeit können sich bewerben. Jeder Antrag muss eine Projektbeschreibung, einen Zeitplan und eine detaillierte Kostenaufstellung enthalten. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. Weitere Informationen und Formulare gibt es online unter www.rbk-direkt.de/bildung-und-integration/ehrenamt. Bei Fragen steht das Kommunale Integrationszentrum unter der Telefonnummer 02202 13-2164 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Erfolgreiche Projekte erhalten Mittel, um ihre Integrationsarbeit in der Region auszubauen. Die Neuauflage des Programms unterstreicht das anhaltende Engagement, lokale Netzwerke zu stärken und die Herausforderungen von Geflüchteten zu bewältigen. Organisationen werden aufgefordert, ihre Anträge bis Ende Februar einzureichen.