24 January 2026, 04:08

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert Recycling von kontaminierten Böden

Eine Baustelle in Berlin mit einem großen Haufen Erde, Baggern, Fahrzeugen und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund, unter einem bewölkten Himmel.

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz revolutioniert Recycling von kontaminierten Böden

Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG errichtet neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz

In Herzebrock-Clarholz entsteht eine moderne Bodenaufbereitungsanlage der Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für Dezember 2025 geplant ist, erweitert die Recyclingaktivitäten des Unternehmens und bereitet kontaminierte mineralische Böden für die Wiederverwendung im Baugewerbe auf. Die Planung und Genehmigung erfolgten in enger Abstimmung mit den Behörden des Kreises Gütersloh, die die reibungslose Zusammenarbeit lobten.

Die Anlage wird eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern umfassen, zusätzlich stehen 4.000 Quadratmeter für die Materiallagerung zur Verfügung. Sie ist für die Verarbeitung von Böden bis zur Schadstoffklasse BM-F3 ausgelegt – der höchsten in Deutschland wiederverwertbaren Stufe. Damit werden Abfälle aus Abbruch, Erdarbeiten, Tiefbau und Straßeninstandhaltung zu sechs verschiedenen Produkten aufbereitet, darunter zwei Sandsorten und vier Gesteinskörnungen in unterschiedlichen Fraktionen, die sich für Erdbau- und Bauprojekte eignen.

Die konzeptionelle Planung, Verfahrenstechnik und Fertigung der Anlage übernahm die Binder+Co Gruppe. Ein geschlossener Wasserkreislauf ermöglicht zudem die Rückführung von etwa 500 Kubikmetern Wasser durch kontinuierliche Reinigung. Die Bauarbeiten laufen bereits und markieren einen wichtigen Schritt für die Recyclingfähigkeiten des Unternehmens. Betrieben wird die neue Anlage von der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH, was die Engagement der Unternehmensgruppe für eine nachhaltige Abfallwirtschaft in der Region unterstreicht.

Nach der geplanten Inbetriebnahme bis Ende 2025 wird die Anlage in Herzebrock-Clarholz stark belastete Böden aufbereiten und dabei den Wasserverbrauch minimieren. Die gewonnenen Baustoffe fließen direkt zurück in die Bauindustrie. Derzeit befindet sich das Projekt in der Bauphase, bevor die offizielle Inbetriebnahme erfolgt.