Neue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Kriegsflüchtlingen und Spätaussiedlern
Anna KrauseNeue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksal von Kriegsflüchtlingen und Spätaussiedlern
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni, eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau den Folgen von Flucht und Migration für die heutige Gesellschaft. Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ihre Geschichten von Vertreibung, Identität und Erinnerung bilden den Kern der Präsentation.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht beleuchtet die Schau auch lokale Bezüge: So wird der persönliche Bericht eines späten Aussiedlers aus Emmendingen gezeigt. Themen wie sozialer Zusammenhalt und kollektives Gedächtnis ziehen sich durch die gesamte Ausstellung.
Die Eröffnung findet am 21. Juni um 11:15 Uhr statt. Das Museum ist mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet; zusätzliche Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich. Die Ausstellung läuft bis zum 8. November 2023 und lädt dazu ein, über die prägende Kraft historischer Migration für heutige Gemeinschaften nachzudenken. Das Museum empfiehlt einen Besuch während der regulären Öffnungszeiten oder nach vorheriger Absprache.






