Münsters Polizei kontrolliert über 2.000 Verkehrsteilnehmer für mehr Kindersicherheit
Anna KrauseMünsters Polizei kontrolliert über 2.000 Verkehrsteilnehmer für mehr Kindersicherheit
Münsters Polizei beteiligte sich am 3. Juni 2023 an einer Verkehrssicherheitskampagne mit Fokus auf Kinderschutz
Unter dem Motto „Safe.Mobile.Life“ überwachten Beamte an diesem Tag über 2.000 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer am Syndikatplatz sowie an 18 weiteren Standorten in Münster. Im Mittelpunkt standen Verhaltensweisen, die junge Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer besonders gefährden.
Ziel der Aktion war es, Risiken für Kinder zu verringern, die von Autofahrenden oft schwerer wahrgenommen werden und Verkehrsvorschriften noch nicht immer vollständig verstehen. Die Polizei kontrollierte unter anderem die Anschnallpflicht, die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie Ablenkungen – insbesondere durch die Nutzung von Smartphones – in Schulnähe und stark frequentierten Bereichen.
Während der Kontrollen wurden insgesamt 318 Verstöße dokumentiert. Neun Fahrende wurden ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen, 129 überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Weitere 28 lenkten sich ab, meist durch ihr Handy, und 20 nahmen unsichere Abbiegevorgänge vor. Hinzu kamen 113 sonstige Ordnungswidrigkeiten, die geahndet wurden.
Auch Radfahrende wurden in die Maßnahmen einbezogen: 19 Personen – darunter Kinder über zehn Jahre, die auf Gehwegen fuhren, wo Radfahren verboten ist – erhielten mündliche Verwarnungen.
Die Kampagne unterstrich die anhaltenden Herausforderungen im Bereich der Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder. Dass die Münstersche Polizei an nur einem Tag Hunderte von Verstößen registrierte, zeigt, wie dringend mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr erforderlich ist. Für weitere Informationen steht die Pressestelle unter der Telefonnummer +49 251 / 275-1010 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
