10 April 2026, 16:07

Münster sichert Wohnraum für von Obdachlosigkeit Bedrohte durch Kooperation mit Vonovia und Vivawest

Eine Reihe von Häusern an einer Straßenkreuzung mit Fenstern, Türen, Treppen, Geländern, Mülltonnen, Bäumen und Fahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

Münster sichert Wohnraum für von Obdachlosigkeit Bedrohte durch Kooperation mit Vonovia und Vivawest

Die Stadt Münster hat ihre Zusammenarbeit mit den Wohnungsanbietern Vonovia und Vivawest intensiviert, um Wohnraum für Menschen zu sichern, die von Räumungsklagen oder Obdachlosigkeit bedroht sind. Seit 2023 wurden neun Wohnungen speziell für diesen Zweck reserviert, um gefährdeten Mieter:innen ein stabiles Zuhause zu ermöglichen.

Die Initiative Endlich ein Zuhause! hat seit 2020 bereits 643 Haushalte unterstützt. Die Abteilung Wohnraumsicherung der Stadt prüft, ob Betroffene für diese Wohnungen infrage kommen, und stellt sicher, dass Mieten und Heizkosten im Rahmen der deutschen Sozialgesetzgebung bezahlbar bleiben. Finanziert wird das Projekt aus EU- und Landesmitteln.

Vonovia und Vivawest begrüßen das Engagement Münsters, insbesondere bei der Bewältigung bürokratischer und persönlicher Hürden für potenzielle Mieter:innen. Entscheidend ist eine frühzeitige Intervention: Wer sich rechtzeitig beraten lässt, hat bessere Chancen, die aktuelle Wohnung zu halten. Die Stadt rät betroffenen Bürger:innen, sich für kostenlose Beratungen an die Abteilung Wohnraumsicherung zu wenden – unter Tel. 02 51/4 92-55 72 oder [email protected].

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Ziel des Programms ist es, Obdachlosigkeit zu verhindern, indem Menschen passenden, kostengünstigen Wohnraum vermittelt wird. Seit dem Start hat es sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für alle entwickelt, die in Münster Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden oder zu halten.

Die ausgeweitete Kooperation stellt sicher, dass mehr Wohnungen für dringend Bedürftige zur Verfügung stehen. Mit kontinuierlicher Förderung und gezielter Unterstützung bleibt die Initiative eine lebenswichtige Stütze für Mieter:innen in prekären Wohnverhältnissen. Betroffene werden aufgefordert, sich Hilfe zu suchen, bevor sich ihre Situation zuspitzt.

Quelle